Innovation als Tradition. Unter diesem Motto baut Nijhuis bereits seit mehr als 110 Jahren. Die zukünftige Marktnachfrage stets im Blick, setzt das Familienunternehmen auf flexible Baukonzepte und nachhaltige Beziehungen. Das hat schon viele Früchte getragen, auch 2019.
Nijhuis begann 1906 mit einer kleinen Werkstatt in Rijssen und entwickelte sich zu einem florierenden Bauunternehmen mit Niederlassungen in Rijssen, Assen, Zwolle, Enschede und Apeldoorn. Das Familienunternehmen, das bereits in der vierten Generation geführt wird, hat sich auf die Entwicklung, den Neubau, die Renovierung, den Umbau sowie die Verwaltung und Instandhaltung von Wohnungen spezialisiert. Innovation ist von größter Bedeutung. Die spezielle Abteilung Building Process Development arbeitet gemeinsam mit den Niederlassungen an innovativen Lösungen auf Prozess-, Produkt- und Projektebene. Teamarbeit, sowohl mit eigenen Mitarbeitern als auch mit (Ketten-)Partnern, steht dabei im Mittelpunkt.

Doorwerth, Mozartwohnung (Bild: © Ronald Tilleman).
"Seit 2014 arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften an der großen Nachhaltigkeitsaufgabe, vor der sie stehen", sagt William Vlug, Director Renovation bei Nijhuis Apeldoorn. "Bis 2021 müssen beispielsweise alle Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaften ein durchschnittliches Energielabel B haben. Bis 2050 müssen alle Wohnungen einen CO2-neutral. Wir entscheiden uns bewusst für eine langfristige und intensive Kettenkooperation mit einer ausgewählten Anzahl von Wohnungsbaugesellschaften. Diese Zusammenarbeit basiert auf "weichen" Faktoren wie Vertrauen und konzentriert sich auf einen gemeinsamen Lernprozess, bei dem wir immer enger zusammenwachsen. Diese Art der Zusammenarbeit übertragen wir auch auf unsere Mitproduzenten in der Kette. Gleichzeitig schrecken wir auch nicht vor harten" Faktoren wie Produktionszielen zurück. Um die oben genannten Ziele zu erreichen, liefern wir etwa zweitausend Wohnungen pro Jahr.

Nijhuis' Vision von Nachhaltigkeit und Renovierung hat in Trient Gestalt angenommen® Renovierungskonzept. Vlug erklärt: "Trient® Renovierung ist ein gut durchdachtes Gesamtkonzept mit Raum für ständige Verbesserungen. So helfen wir Wohnungsunternehmen, ihre Sanierungsaufgaben von heute und morgen zu erfüllen. Das beginnt mit dem Portfoliomanagement. Ausgehend vom Bestand des Wohnungsunternehmens beraten wir über die beste Vorgehensweise. Diese Beratung führt schließlich zur konkreten Fragestellung. Damit machen wir uns im Rahmen der geltenden Leistungsvereinbarungen mit der öffentlichen Hand an die Arbeit. Wir schälen das Projekt Stück für Stück ab. Von der technischen und finanziellen Abstimmung mit der Wohnungsbaugesellschaft über die Schaffung von Rückhalt bei den Bewohnern bis hin zur Realisierung, Verwaltung und Instandhaltung. Die dabei gemachten Erfahrungen nutzen wir, um die harte und weiche Seite der Zusammenarbeit zu verbessern."

Velp, Straatweijden.
"Die Ursprünge der Begrifflichkeit von Trient® Renovierung liegt mit Trento-Konzept® New Construction, ein bewährter Ansatz für neue Bauprojekte, bei dem vorgefertigte Lösungen in einer dynamischen Wissensdatenbank zur Verfügung stehen. Zwischen den beiden Trento-Konzepten findet ein ständiger Austausch auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und bewährten Verfahren statt, was zu kontinuierlichen Verbesserungen führt. "In Apeldoorn konzentrieren wir uns auf Trento.® Neubau und Trient® Renovierung", sagt Vlug. "Das hat uns schon viel gebracht. In Bezug auf die Kontinuität, aber sicherlich auch in Bezug auf die Arbeitszufriedenheit. Wir sind sehr stolz auf unsere begeisterungsfähigen Teams und das wollen wir auch weitergeben. Intern und extern."
Mit Blick auf das Jahr 2021 stellt Vlug fest, dass mehr und mehr Wohnungsbaugesellschaften das Label-Niveau ihrer Immobilien in Ordnung bringen. "Sie bereiten sich auf den nächsten Schritt vor, auf die CO2-Neutralität bis 2050. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Lieferkette untersuchen wir auch die Auswirkungen unserer Maßnahmen auf die CO2-Emissionen. Außerdem werden wir gemeinsam nach Lösungen suchen. Die Kreislaufwirtschaft, einschließlich der Wiederverwendung von Materialien aus unseren Renovierungsprojekten, spielt dabei eine wichtige Rolle". Vlug betont, dass nicht nur die Aufgabe bis 2050 groß ist, sondern auch das Tempo deutlich erhöht werden muss. "Darüber denken wir jetzt schon nach. Ganz im Sinne unserer konzeptionellen Denk- und Arbeitsweise suchen wir nach einer schnell umsetzbaren Lösung, mit der wir die Marktnachfrage bestmöglich bedienen können."
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