Bei dem Projekt geht es um die nachhaltige und energetische Sanierung von 14 Vorbauten mit insgesamt 112 Häusern aus den 1950er Jahren, die nach dem Architekten Johannes Fake Berghoef benannt sind. "Die Vordachhäuser waren sowohl in Bezug auf die Isolierung als auch auf die Installation sehr veraltet", sagt Rob Duinmeijer, Geschäftsleiter bei De Nijs Warmenhuizen. "Die leichte und vorgefertigte Airey-Konstruktion war jedoch noch in einem hervorragenden Zustand. Deshalb wurden die Häuser bis auf diese Konstruktion entkernt und neu aufgebaut. Außerdem wurden die Häuser vom Gas abgenommen und an das Fernwärmenetz angeschlossen. Damit ist die Dobbebuurt eines der ersten bestehenden Quartiere in Amsterdam, das 'vom Gas abgehängt' wurde."
Das Bauunternehmen M.J. de Nijs en Zonen B.V. war bei diesem Projekt sowohl für den Rohbau als auch für die Montagearbeiten verantwortlich. "Im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Rochdale haben wir geprüft, wie wir die Berghoef-Blöcke an die aktuellen Anforderungen und Standards anpassen können", sagt Duinmeijer. "Da wir bereits über umfangreiche Erfahrungen mit der Renovierung der so genannten Airey-Häuser verfügen, auch auf der anderen Straßenseite, sind wir mit einem gewissen Vorwissen in dieses Projekt eingestiegen. Unter anderem haben wir unser Wissen und unsere Erfahrung aus dem Projekt 'Alliantie Theodorus Dobbestraat' genutzt, um Effizienzgewinne zu erzielen und die Berghoef-Blöcke noch besser, schneller und intelligenter zu renovieren. Das Ergebnis war ein klarer und hochwertiger Aktionsplan, der die Grundlage für die Umsetzung bildete.

Für jeden Vorbau wurden die Häuser komplett entkernt, einschließlich der Installationstechnik bis hin zum Zählerschrank. "Wir überprüften die Hauptkonstruktion der Häuser und verbesserten sie, wo es nötig war. Danach wurden die Häuser wieder aufgebaut und casco+ fertiggestellt", sagt Duinmeijer. "Die Fassaden wurden auf der Innenseite mit isolierten Holzrahmengestellen versehen, die auf hohem Niveau verarbeitet wurden. Für die Böden wurde eine PUR-Sprühdämmung gewählt, und auch das Dach wurde isoliert. Dadurch konnte der Energiebedarf der Häuser deutlich gesenkt werden." Zusätzlich zur neuen Dachisolierung und -eindeckung wurden alle Häuser mit Sonnenkollektoren ausgestattet, um sicherzustellen, dass der verbleibende Energiebedarf so nachhaltig wie möglich erzeugt wird. "Darüber hinaus haben wir in den Häusern neue Küchen, Toiletten und Bäder installiert", sagte er. Wichtig ist, dass alle Häuser vom Gas getrennt wurden. Die Berghoef-Blöcke sind an das Fernwärmenetz von Amsterdam angeschlossen. "Ein neues Heizkörpersystem sorgt für eine optimale Beheizung der Wohnungen, während eine neue mechanische Belüftung für ausreichende Frischluftzufuhr sorgt", betont Duinmeijer. "Dank der Arbeiten steigt der Komfort der Bewohner erheblich. Das wird sich auch bei den Verbrauchskosten deutlich bemerkbar machen."
Zusätzlich zu den oben genannten "Standardarbeiten" hatten die Bewohner mehrere Mieteroptionen. So konnten sie z. B. die Gestaltung ihrer Küche selbst bestimmen und verschiedene Fliesen für ihre Küche und/oder den Sanitärbereich auswählen. In den zweigeschossigen Hauswohnungen (Erdgeschosswohnungen) bestand zudem die Möglichkeit, das Bad zu verlegen, wodurch eine größere Wohnfläche entstand. Während der Arbeiten wurden die Bewohner in Übergangswohnungen untergebracht, für die Rochdale die Betreuung der Bewohner übernahm. Auf diese Weise konnten die Bouwbedrijf M.J. de Nijs en Zonen B.V. und ihre Subunternehmer die Arbeiten schnell, ordnungsgemäß, ungestört und völlig koronasicher durchführen.