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Smartes Bauen für das Westfield Einkaufszentrum in den Niederlanden

Intelligente Konstruktion für Westfield Mall of the Netherlands

Was auf den ersten Blick wie ein zweistöckiges Gebäude auf einer riesigen Fläche aussieht, ist bei näherer Betrachtung ein komplexes Gebäude mit gemischter Nutzung, mit einer zweistöckigen Tiefgarage, einem Tunnel unter der Eisenbahn, zehn Kinosälen, bis zu 20 Meter breiten Passagen, die als Konzertsäle genutzt werden können, großen Freiflächen usw. All dies schlängelt sich zwischen und über die bestehenden Einzelhandelseinheiten, von denen einige weiterhin genutzt werden. Um das Bestehende mit dem Neuen zu verschmelzen, wird das Gebäude von einer spektakulären Fassade aus doppelt gekrümmtem Mikrobeton, Glas und Aluminium umgeben, die besondere Anforderungen an die Verformungen der Struktur stellt. Van Rossum Raadgevende Ingenieurs wurde mit der Ausarbeitung der Tragwerksplanung beauftragt.

Die neuen Gebäudeteile bestehen im Wesentlichen aus einem zweischichtigen quadratischen Raster von 8,1 x 8,1 Metern mit einer großzügigen Geschosshöhe von 5 Metern. Dieses Raster wird von den überdachten Passagen durchschnitten, die diagonal und gerade durch das Raster verlaufen. Diese Passage verbindet die bestehende Hülle mit dem neuen Gebäude. Das Endergebnis ist eine einzige Einheit. Die Konstruktion der Einzelhandelsflächen besteht aus Betonstützen mit einer breiten Bodenplatte und einer leichten Stahldachkonstruktion.

Intelligentes Bauen für Westfield Mall of the Netherlands 1

Der Weg, den die Kunden durch das Gebäude nehmen, ist geprägt von vielen Highlights und großen offenen Räumen. Um den "WOW"-Effekt zu verstärken, sind diese hohen, stützenfreien Räume mit großen Oberlichtern und spektakulären Decken ausgestattet. Das Erlebnis beginnt bereits am Haupteingang, der sich bis zu 25 Meter über dem Boden windet und aus einer doppelt gekrümmten Stahlkonstruktion mit einzigartig geformten Betonplatten besteht. Dank einer ausgeklügelten Tragwerksplanung konnten diese komplexen Formen mit einer wirtschaftlich relativ einfachen Trägerkonstruktion realisiert werden.

Einzelhandel = Flexibilität

Bei Einzelhandelsgebäuden besteht ein hoher Bedarf an Flexibilität beim Bau. Die Mieter und die Raumaufteilung sind erst während des Baus und nicht während der Planung bekannt. Die gesamte Struktur ist daher so konzipiert, dass sie die Verteilung der Einheiten nicht einschränkt und leicht an die Bedürfnisse der Mieter angepasst werden kann. Dies beginnt damit, dass die Stabilität des Gebäudes vollständig von den Stützen gewährleistet wird, so dass keine Stabilitätswände in oder zwischen den Einzelhandelsflächen erforderlich sind, die die Aufteilung einschränken könnten. Die Geschossdecke ist so konzipiert, dass große Öffnungen für Rolltreppen, Leerräume und Aufzüge problemlos realisiert werden können. Diese weitgehende Flexibilität in der baulichen Gestaltung wird derzeit bei der Umsetzung der Mieterwünsche genutzt.  

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