Compofloor renoviert die Fußböden von Häusern in der Javastraat und den umliegenden Gebieten. Dabei handelt es sich um insgesamt 67 Wohnungen, die zuvor einen ungedämmten Holzunterboden hatten.
"Traditionell werden Böden mit Beton- oder Stahlträgern renoviert, die ein erhebliches Gewicht haben. Dabei dauert eine solche Renovierung leicht eine Woche. Aus dem Bedarf an einem Produkt, das leicht ist, sich schnell verlegen lässt und einen hohen Dämmwert hat, wurde vor etwa acht Jahren Compofloor geboren", sagt der kaufmännische Direktor Earl Kemp.
Das Renovierungsbodensystem Compofloor besteht aus Kassetten aus Verbundwerkstoff (glasfaserverstärkter Kunststoff), die mit einem hochwertigen Dämmstoff gefüllt sind. Kemp: "So erhält man einen hochwertigen Boden, der von zwei Personen leicht angehoben werden kann. Dadurch können wir alte Böden an einem Tag austauschen, so dass die Bewohner schnell wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können."
Compofloor stellt die Dielen im eigenen Haus her und ist der einzige Lieferant des Systems. Die Isolierung ist direkt unter und in den Boden eingearbeitet und sorgt für viel Komfort und Effizienz. "Das ist jetzt besonders wichtig, weil wir vom Gas wegkommen müssen und unseren Energieverbrauch senken wollen. Der Fußboden ist in dieser Hinsicht oft noch ein vernachlässigtes Kind. Mit warmen Füßen ist man wirklich eher geneigt, die Heizung herunterzudrehen.
Die Bodenelemente können standardmäßig eine Spannweite von 4,30 Metern realisieren. Darüber hinaus werden Passstücke hergestellt. "Bei Renovierungen sind die Oberflächen und Grundrisse von Häusern nicht immer standardisiert. Wir fertigen die Rohmaße bereits hier in der Werkstatt an, so dass auf der Baustelle weniger Arbeit anfällt und weniger Abfall entsteht. Der Boden wird von einer neuen Verbundkonstruktion getragen. Da wir alle alten Holzmaterialien abreißen, kann nichts verrotten und es gibt keine Chance für Pilze oder Schimmel. Auf dem Bodensystem befestigen wir eine feuchtigkeitsbeständige OSB-Platte. Darauf kann der Bewohner seinen eigenen Boden verlegen."
Kemp ist sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer Hemubo und dem Auftraggeber Vestia. "Dies ist ein großartiges Projekt. Es zeigt gut, wie schnell wir mit minimalen Unannehmlichkeiten arbeiten können, um den Energiebedarf erheblich zu senken."