In Hoofddorp, zwischen Schiphol und Zuidas, entsteht Hyde Park: ein Stadtviertel mit internationalem Flair und nicht weniger als 3.800 Wohnungen. Heddes Bouw & Ontwikkeling realisiert dort Knightsbridge, ein einzigartiges Ensemble aus sechs Gebäuden mit insgesamt 406 Wohnungen. Bauleiter Arnold Baars und Leiter Bauausführung Roy Akkerman berichten über die Herausforderungen, Entscheidungen und den Teamgeist hinter diesem besonderen Projekt.
Knightsbridge besteht aus sechs separaten ‘Häusern’, von denen jedes seine eigene Architektur hat. Von Naturstein bis zu Dachziegeln und von Galeriewohnungen bis zu Maisonetten: Keine Fassade und kein Wohnungstyp gleicht dem anderen. “Die Vielfalt macht das Projekt zu einer großen Herausforderung”, sagt Baars. “Wir haben es mit 320 verschiedenen Wohnungstypen zu tun, darunter 65 Maisonettewohnungen. Das erfordert eine intelligente Logistik und eine straffe Koordination.” Akkerman ergänzt: “Das Besondere ist, dass die sechs Häuser eine Einheit bilden. Zusammen erzählen sie eine Geschichte innerhalb von Hyde Park. Das macht die Umsetzung für uns besonders interessant.”

Der Bau von Knightsbridge erforderte technisches Geschick. So wurden vier der sechs Fassaden vollständig in Deutschland vorgefertigt, bis ins Detail geplant und montiert. Andere Fassaden wurden mit Naturstein oder Dachziegeln verkleidet. “Wir wollen alles, was wir bauen, verstehen und übernehmen daher oft auch einen Teil der Planung”, erklärt Akkerman. “Heddes ist kein Bauunternehmen, sondern ein Bauunternehmen, das sich intensiv mit der Technik auseinandersetzt.”
Der Start des Projekts verlief spannend. “Wir mussten die Baugrube in acht Phasen trockenlegen”, erzählt Akkerman. “Das haben wir Schritt für Schritt gemeinsam mit den Beratern, dem Tiefbauer und den Ausführenden gemacht. Es war spannend, aber es hat funktioniert.” Baars: “Wir haben viele Gespräche mit dem Auftraggeber geführt. Immer lösungsorientiert. Und jetzt? Jetzt haben wir wieder viel neues Wissen für zukünftige Projekte.”
Auch die Raumaufteilung stellte eine Herausforderung dar. Zum Beispiel in den Maisonettewohnungen, wo die Raumaufteilung verspielt versetzt ist. “Das machte den Ausbau kompliziert”, so Baars. “Deshalb haben wir den Treppenbauer schon sehr frühzeitig einbezogen, damit die Treppen in den Rohbau integriert werden konnten.”

Das Projekt ist ein wichtiger Teil von Hyde Park. Der Stadtteil erhält einen großen Stadtpark und wird zum Zuhause für eine bunte Mischung von Bewohnern: von Expats bis hin zu jungen Familien. Knightsbridge verfügt neben 406 Wohnungen auch über einen Innenhof, eine Tiefgarage und eine Gewerbefläche für Gastronomie und Sport. Mittlerweile ist der größte Teil der Wohnungen in Knightsbridge verkauft. Baars blickt nach vorne: “Knightsbridge ist ein Projekt mit vielen Herausforderungen, aber genau das macht es so schön. Hier zeigen wir, wofür Heddes steht: Handwerkskunst, Zusammenarbeit und Mut.”