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Neue ING-Zentrale zeigt, wie nachhaltiges Bauen heute aussieht
Seit September 2024 ist Hoogendoorn sichtbar auf der Baustelle präsent.

Der neue ING-Hauptsitz zeigt, wie nachhaltiges Bauen heute aussieht

REGENWASSER ALS INTELLIGENTE RESSOURCE

Auf der Baustelle der neuen ING-Zentrale in Linden wird sichtbar an der Zukunft gebaut. Der Rohbau nähert sich seinem Höhepunkt, während in den ersten Stockwerken der Feinschliff bereits in vollem Gange ist. Ein Gebäude, das nicht nur durch seine Größe beeindruckt, sondern vor allem durch seine nachhaltigen Ambitionen. Mitten in diesem Spielfeld arbeitet Sanitair-Installatie Hoogendoorn am Erfolg dieses Projekts.

“Wir sind vor über zwei Jahren nach einer Ausschreibung eingestiegen”, sagt Michiel Karels, Projektleiter bei Hoogendoorn. “In der Vorbereitungsphase haben wir zusammen mit dem Bauteam den gesamten Entwurf in 3D/BIM ausgearbeitet. Wir haben viele Kollisionsprüfungen durchgeführt, so dass wir Engpässe bereits in der Entwurfsphase lösen konnten. Das macht die Arbeit draußen klarer und schneller. Und es öffnet die Tür zur Fertigteilproduktion.”

Der neue Hauptsitz der ING zeigt, wie nachhaltiges Bauen heute aussieht 1
Seit September 2024 ist Hoogendoorn sichtbar auf der Baustelle präsent.

Ausgeklügeltes System

Innerhalb von Linden ist Hoogendoorn für alle Sanitärinstallationen zuständig. Von der Wasserversorgung bis zur Entwässerung, von der Feuertrommel bis zur Trockensteigleitung und von der Regenwasserableitung bis zum Hauswassersystem. Ein Gesamtpaket, das von Klimaatservice Holland in Auftrag gegeben wurde. Im Rahmen des Projekts wird die Nachhaltigkeit durch ein gut durchdachtes System zur Wiederverwendung von Regenwasser ganz konkret umgesetzt. “Es ist ein Projekt, bei dem alles zusammenkommt: Technologie, Zusammenarbeit und intelligente Vorbereitung. So wurden beispielsweise auf den Dächern Rückhaltekisten in Kombination mit Abflüssen mit intelligenten Durchflussregelventilen installiert. Diese Ventile werden von einem Wettercomputer gesteuert, der das Wasser bei Trockenheit zurückhält und im Gegensatz dazu im Voraus abfließen lässt, wenn Regen vorhergesagt wird.”

Überschüssiges Regenwasser wird in einem Becken mit einem Fassungsvermögen von nicht weniger als 250.000 Litern neben dem Gebäude aufgefangen. Dieses Wasser wird gefiltert und dann für die Spülung von Toiletten und Urinalen verwendet. “Bei längerer Trockenheit füllen wir die Rückhaltekisten auf den Dächern aus demselben Becken auf”, sagt Karels. “Das hält die Bepflanzung gesund und das System im Gleichgewicht. Hoogendoorn realisiert dafür das gesamte Rohrnetz, das ”Rain Manager System‘ und verschiedene Pumpanlagen.

Vorgefertigt, wo möglich

In der Werkstatt von Hoogendoorn in Woerden ist die Arbeit in vollem Gange. Hier werden komplette Kanalisationsteile mit dem Geberit PE-System vorgefertigt. “Wir schweißen das in unserer Werkstatt komplett zusammen, damit es später auf der Baustelle in einem Zug montiert werden kann”, erklärt Karels. “Wir bauen die Wasserleitungen vor Ort präzise ein, um Transportschäden zu vermeiden. So verbinden wir Schnelligkeit mit Sicherheit.”

Von Anfang an mit dabei

Seit September 2024 ist Hoogendoorn auf der Baustelle zu sehen. In der Rohbauphase wurden bereits Rohre in die Untergeschosse und Fundamente gegossen. Auch die Grobverrohrung für Wasser und Kanalisation ist in den Böden weitgehend abgehängt worden. Inzwischen liegt der Schwerpunkt auf der Fertigstellung der Toilettengruppen. Eine Phase, in der alles zusammenkommt, was in der Vorbereitung erdacht wurde.

Gemeinsam Zuverlässigkeit aufbauen

Linden zeigt, wie intelligente Installationen, die Arbeit mit Fertigteilen und eine nachhaltige Wassernutzung sich gegenseitig verstärken. Für Hoogendoorn ist es vor allem ein Projekt, bei dem sich alles um Zusammenarbeit, Vorbereitung und Handwerkskunst dreht. Nicht indem man groß macht, sondern indem man es gut macht. Und das ist genau das, was diese ING-Zentrale fit für die Zukunft machen wird.  

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