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Fassadenbäume verleihen dem neuen Postillion Hotel eine besondere Dynamik

Fassadenbäume verleihen dem neuen Postillion Hotel eine besondere Dynamik

Mit der Fertigstellung des Postillion Hotels Breda-Biesbosch erhält der Verkehrsknotenpunkt Hooipolder ein besonderes neues Wahrzeichen. Die Aluminium-Verbundfassadenverkleidung mit gebäudehohen Fassadenbalken im Zusammenspiel mit der konzeptionellen Dachlinie leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag und wird vollständig von Welmecon B.V. realisiert.

Welmecon B.V. liefert, montiert und entwickelt Metall-Dach- und Fassadensysteme, die Gebäude nachhaltiger und schöner machen. Von Stahl über Aluminium bis hin zu vollständig vorgefertigten Fassaden: Die maßgeschneiderten Lösungen werden nicht nur dem Entwurf des Architekten gerecht, sondern auch den engen Terminvorgaben des Bauunternehmers und des Bauherrn. Die Fassade des ersten Postillion Hotels in Nordbrabant passt hervorragend zu diesem Ansatz.

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Besondere Dynamik

Das Projekt für das Postillion Hotel kam durch den Aluminiumverbundwerkstoff-Lieferanten COFAC Ede B.V. ins Rollen, der Welmecon B.V. bat, ein Angebot für die Fassadenverkleidung zu erstellen, erzählt Robbert van Pienbroek, Geschäftsführer von Welmecon B.V. “Bei diesem Projekt realisieren wir die gesamte Fassadenverkleidung. So liefern und montieren wir alle Aluminium-Zargeprofile hinter den Fenstern aus unserer eigenen Fertigung, an die der Fensterlieferant seine Fenster anschliesst. Darüber hinaus übernehmen wir die Aluminium-Wasserschenkel und die Aluminium-Hinterkonstruktion der Fassadenbalken. Anschließend lassen wir unsere Aluminium-Verbundfassadenverkleidung daran anschließen, die bei COFAC Ede B.V. hergestellt wird. Über 4.000 Quadratmeter Aluminium-Verbundplatten sorgen für eine klare Fassadenverkleidung, wobei 77 Fassadenbalken (davon 51 einzigartige Fassadenbalken) einen besonderen letzten Schliff garantieren.”

Unabhängig von Temperatur und Feuchtigkeit

“Ursprünglich war geplant, das Aluminiumverbundmaterial zu verkleben”, erzählt Van Pienbroek. “Auf unseren Rat hin wurde jedoch auf Schraubverbindungen umgestellt, damit wir nicht von der Außentemperatur und der Feuchtigkeit der Holzunterkonstruktion abhängig sind. Außerdem konnten dadurch Kosten für Baumaterial eingespart werden. Der Großteil der Schrauben wurde hinter den Baumästen positioniert. Zudem konnten wir die Schrauben auf die Seiten sowie die Ober- und Unterseiten des Aluminiumverbundwerkstoffs beschränken.”

Feinschliff am Entwurf und eine besondere Wendung 

Das Projekt wird in Phasen durchgeführt, wobei nacheinander die Seitenflügel (Phase 1 und 3) und der Mittelbau (Phase 2) realisiert werden. “Für diesen Mittelkern realisieren wir auch die Decken- und Fassadenverkleidung des Eingangsbereichs”, so Van Pienbroek. “Zu Beginn des Projekts hat unsere Technikabteilung intensiv über die technische Machbarkeit der Fassade mitgedacht – insbesondere über die Montage der Fassadenbalken. Außerdem haben wir zunächst ein Mock-up der Traufkante, der Fensterrahmenverkleidungen und der Fassadenbalken angefertigt. Da dieses Mock-up vor allem dazu diente, die kritischen Anschlüsse zu überprüfen, sind wir bei den Fassadenbalken leicht von der Entwurfsfarbe abgewichen, da diese vorrätig war. Der Auftraggeber und der Architekt fanden jedoch, dass diese Farbe noch besser passte als die ursprünglichen Vorschläge, weshalb diese Farbe bei der Ausführung beibehalten wurde. Letztendlich hat das Modell also zu einem montage-technisch besseren Entwurf und einer Farbänderung bei den Fassadenbalken geführt.”

Die Fassade ist in vier Grautönen gehalten, mit Fensterpaneelen in RAL 7022 (Umbra-Grau), Traufkanten in RAL 7044 (Seiden-Grau), flachen Baum-Paneelen in RAL 7016 (Anthrazitgrau) und Ästen in RAL 7006 (Beigegrau). “In den scharfen Ecken der Äste wurden Schlitzlöcher vorgesehen, um die Wartung zu erleichtern und damit Verschmutzungen später einfach mit einem Hochdruckreiniger aus den Ecken zur Unterseite der Fassadenbäume abfließen können. Dadurch bleibt das schöne Erscheinungsbild lange Zeit erhalten.”  

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