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Bau des mechanisierten nationalen Vertriebszentrums (NDC) Jumbo ist abgeschlossen
Für die Fassadengestaltung wurde eine Kombination aus Aluminiumfassaden und Vorhangfassaden gewählt.

Bau des mechanisierten nationalen Vertriebszentrums (NDC) Jumbo abgeschlossen

Mit Bouwbedrijf van de Ven hat Jumbo ein vertrautes Gesicht für den Bau seines mechanisierten nationalen Distributionszentrums (NDC) gewählt. "Nach dem Neu-, Um- und Ausbau des Jumbo-Hauptsitzes in Veghel und dem Bau mehrerer Distributionszentren am gleichen Standort haben wir die architektonischen, baulichen und montagetechnischen Arbeiten für das Distributionszentrum in Nieuwegein übernommen. Einschließlich der dazugehörigen Infrastrukturarbeiten", sagt Toon van Hout, Projektleiter bei Bouwbedrijf van de Ven. Das Distributionszentrum hat zunächst eine Grundfläche von ca. 45.000 m² und wird sich auf so genannte Medium- und Slow-Move-Produkte konzentrieren. Die Anzahl der Artikel in dieser Kategorie mit längerer Haltbarkeit wird in den nächsten Jahren auf über 14.000 ansteigen.

Das Vertriebszentrum in De Liesbosch hat eine Höhe von 18 und 25,5 Metern. "Unter dem Betonfundament sind 588 Fertigteilpfähle vorgesehen. 11.500 Mini-Vibro-Pfähle stützen das Erdgeschoss", sagt Van Hout. "Der Überbau besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Stahldachplatten. Auf diese Dachplatten haben wir eine PIR-Dämmung mit einer PVC-Dachabdeckung aufgebracht. Die Fassaden bestehen aus einer so genannten inneren Box mit Dämmung und einer äußeren Plattenkonstruktion. Für die Fassadenverkleidung wurde eine Kombination aus Aluminiumfassaden und Vorhangfassaden gewählt. Um einen optimalen Tageslichtzugang zu gewährleisten und aus ästhetischen Gründen wurden an mehreren Stellen transparente Polycarbonatplatten verwendet. Die hintere Fassade auf der Westseite besteht vollständig aus Porenbeton, um eine mögliche spätere Erweiterung zu ermöglichen."

Im Vertriebszentrum wurden 2.400 m² Bürofläche eingerichtet. "Darüber hinaus haben wir 3.500 m² Geschossböden verlegt", sagt Van Hout. "Für die Lkw wurden 67 Docks gebaut und verschiedene Pflasterungen (Stelcon-Platten) um das Gebäude herum angebracht, darunter ein großer Lkw-Parkplatz. Außerdem wurde ein Parkhaus mit Platz für 1.277 Autos gebaut. Verschiedene Schnelllauftore und Zäune sorgen für einen ausgeklügelten Logistikprozess, während Unbefugte keinen Zugang haben."

JumboNieuwegein 3
Für die Fassadengestaltung wurde eine Kombination aus Aluminiumfassaden und Vorhangfassaden gewählt.

HÖCHSTER BREEAM-NL-STANDARD

Bei der Lieferung musste das Vertriebszentrum den höchsten BREEAM-NL-Standard erfüllen. "Um dies zu erfüllen, haben wir neben dem BREEAM-Experten W4Y auch unseren eigenen BREEAM-Experten hinzugezogen", sagt Van Hout. "Thijs de Rooij, Arbeitsplaner bei Bouwbedrijf van de Ven, erstellte eine Übersicht über alle für dieses Projekt geltenden Punkte, einschließlich einer kurzen Erklärung. Er dokumentierte auch, wer die Verpflichtung hatte, bestimmte Dinge zu organisieren, zu liefern und/oder auszuführen. Alle zwei Wochen wurde ein Arbeitstreffen anberaumt, bei dem nicht nur der Fortschritt der Arbeiten, sondern auch alle BREEAM-Aspekte besprochen wurden. Neben Jumbo und W4Y waren auch der Architekt Davinci Vastgoed, der Statiker Bouw-adviesbureau van der Zanden BV und alle Installateure anwesend."

Um die BREEAM-NL-Zertifizierung "Outstanding" zu erhalten, wurde das neue Gebäude mit PV-Paneelen und einer Prozessanlage ausgestattet, die so viel Wärme liefert, dass eine herkömmliche Heizung nicht mehr benötigt wird. Außerdem wurde überall LED-Beleuchtung installiert. "Beim Bau wurden so viele nachhaltige Baumaterialien wie möglich verwendet", sagt Van Hout. "Neben der Verwendung von Beton, Stahl und Kunststoffen mit hohem Wiederverwertungswert wurden, wo immer möglich, Rohstoffe aus der so genannten 'sekundären Quelle' verwendet. Vor Baubeginn wurden die bestehenden Gebäude des Industriegebiets abgerissen. Das dabei anfallende Mischgranulat haben wir unter anderem zum Nivellieren der Halle verwendet. Alle Reststoffe und Bauabfälle wurden aktiv getrennt und über einen einzigen Verteilerkanal entsorgt."

MILESTONES

Kurz nach der Fertigstellung blickt Van Hout auf ein erfolgreiches, aber auch anspruchsvolles Projekt zurück. Als Beispiel führt er den Bau der Umgehungsstraße an. "Im Industriegebiet hatten wir es mit verschiedenen Unternehmen zu tun, die auch während des Baus der neuen Umgehungsstraße erreichbar bleiben mussten. Dadurch waren wir gezwungen, alle Infrastrukturarbeiten in Etappen durchzuführen. Natürlich in enger Abstimmung mit den Unternehmen." Eine zweite Herausforderung war die Zusammenarbeit mit der Firma Witron, die die mechanischen Anlagen für das Distributionszentrum geliefert und installiert hat. "Bei der Inbetriebnahme musste die mechanische Anlage vollständig fertiggestellt und getestet werden. Um dies zu ermöglichen, kommunizierten Jumbo und Witron verschiedene Termine, zu denen ein Teil des Gebäudes geliefert werden musste, damit der Systemintegrator rechtzeitig mit dem Bau der Anlage beginnen konnte. Wir haben alle diese Meilensteine und die endgültige Lieferung am 5. März 2020 ohne Probleme eingehalten. Auch dank der guten Koordination und der hervorragenden Zusammenarbeit mit Jumbo und unseren Baupartnern."

Informationen zur Konstruktion

Kunde Jumbo
Architekt Da Vinci Immobilien
BREEAM-Experte W4Y
Konstrukteur Bauberatungsunternehmen van der Zanden BV
Auftragnehmer Bauunternehmen van de Ven
Böden aus Beton Van Berlo
LED-Beleuchtung TRILUX Benelux
Installationen vanPanhuis Hoogeveen und Kromwijk Elektrotechniek
Aluminium-Profilsysteme SAPA und Frame Garant

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