Das Aurora-Gebäude in Amsterdam ist ein erkennbares Bürogebäude aus der Mitte der 1960er Jahre. Bei einer Sanierung bleibt das Aussehen des Gebäudes erhalten, aber das Innere wird erneuert. Zum Beispiel auch im Untergeschoss. De Heeren Bouwmeester hat dort im Auftrag von Van Wijnen Amsterdam verschiedene Beton- und Bauarbeiten ausgeführt.
Das Untergeschoss spielt eine wichtige Rolle bei der Anpassung des Gebäudes an die heutigen Anforderungen, sagt Arjen Eijlers, Projektleiter bei De Heeren Bouwmeester. Bei dieser Art von Renovierung, sagt er, besteht die Herausforderung nicht in einem großen Eingriff, sondern in vielen einzelnen Teilen, die zusammenpassen müssen. Und genau diese Ansammlung von Herausforderungen ist es, die das Team von De Heeren Bouwmeester begeistert.

Die Arbeiten begannen mit Erdarbeiten und der Nivellierung des Kellerbodens. Es folgten Ergänzungen des bestehenden Fußbodens mit Schneidwannen und DEMUs. Ein wichtiger Teil war die Schaffung eines Treppenhauses im Untergeschoss. Dort wurden Wände und Zwischenböden errichtet. Auch große Pfähle wurden gegossen. In diese Pfähle wurden Schraubinjektionspfähle und Setzstufen eingesetzt. Dies war notwendig, weil die Arbeiten unter dem Wasserspiegel liegen. Zwischen den Pfählen, der Kellerdecke und dem Boden, wurden Stahlstützen gesetzt. Schließlich wurde eine neue Druckschicht über dem Kellerboden gegossen.
Neben dem Keller nahm De Heeren Bouwmeester auch das Treppenhaus und den Hohlraum in Angriff. “Dort musste ein Teil geschlossen und mit Stahlbetonplatten verkleidet werden”, sagt er.”

Eijlers unterstreicht den Vorteil einer frühzeitigen Beratung mit dem Hauptauftragnehmer und den Beratern. “Für den Hauptauftragnehmer ist es wichtig, frühzeitig eine erfahrene und sachkundige Partei einzubeziehen. Dann kann man gemeinsam eine effiziente Arbeitsmethode entwickeln.” Bei Aurora führte dies auch zu praktischen Entscheidungen auf der Baustelle. Für das Treppenhaus zum Beispiel schlug De Heeren Bouwmeester eine Aluminiumschalung vor. “Das leichte Material ist in einem engen Keller angenehm und außerdem wiederverwendbar. Das spielt bei den Anforderungen an die Nachhaltigkeit eine Rolle, da dieses Projekt die BREEAM-Zertifizierung anstrebt. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit kann man hier an Beton mit Betongranulat denken, das somit teilweise wiederverwendet wird.” Laut Eijlers erfordert die Arbeit in Amsterdam immer häufiger derartige Überlegungen, da es Gewichtsbeschränkungen und zunehmend elektrische Geräte gibt.
Er bezeichnet das Rätsel im Keller als charakteristisch für dieses Projekt. Die Kombination aus begrenztem Raum, Arbeiten unterhalb des Wasserspiegels und dem Einbau neuer Strukturen in bestehenden Beton erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und Koordination. Gerade deshalb passt Aurora gut zur Rolle von De Heeren Bouwmeester als Spezialist für Eingriffe in bestehende Gebäude. “Wir machen lieber die besonderen Arbeiten”, sagt er.”