An der Stadhouderskade und am Overtoom in Amsterdam wird das ehemalige Aurora-Gebäude zu einem zukunftssicheren Bürostandort umgebaut. Das charakteristische Erscheinungsbild des städtischen Denkmals aus den 1960er Jahren bleibt erhalten, auch wenn hinter den Kulissen starke technische Eingriffe vorgenommen werden.
Das von Piet Zanstra entworfene Aurora-Gebäude erhielt während des Planungsprozesses den Denkmalstatus der Stadt Amsterdam. Dies war mit klaren Auflagen verbunden. Erkennbare Teile wie Fassaden, Säulen und Fassaden wurden beibehalten und wo nötig restauriert, während die neue Funktion, neue Gesetze und Vorschriften und das Ziel, den Status BREEAM Excellent zu erreichen, eine andere technische Ausstattung erforderten. Unter anderem mussten Lüftungsanlagen und Trockenkühler auf dem Dach installiert werden, ohne die Aussicht zu beeinträchtigen. “Das sind ziemlich große Installationen, aber man sieht sie nicht mehr”, sagt Gerrit Noordermeer von Building Services Amersfoort. “Gemeinsam mit den Beratern haben wir eine Lösung gefunden”.”

Das Gebäude wird völlig gasfrei sein und über eine eigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, 214 Solarpaneele und klimaangepasste Gründächer verfügen. Die Überlastung des Stromnetzes war ein wichtiger Faktor bei der Planung. “Das war eine besondere Herausforderung”, sagt Noordermeer. “Wir haben lange darüber nachgedacht, ein Batteriepaket in das Gebäude einzubauen. Aber letztendlich mussten wir das nicht, weil der Netzbetreiber Liander mehr Strom für das Gebäude unter Vertrag genommen hat.” Die wichtigste Lehre, die Noordermeer daraus zieht? “So früh wie möglich im Prozess die Frage stellen: Wie viel Strom ist verfügbar? Das klingt logisch, aber vor drei Jahren war das noch nicht so offensichtlich”.”