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Vom veralteten Pavillon zum modernen Schlafhaus
Es sieht aus wie eine kompakte Erweiterung, aber in Wirklichkeit baut AKOR ein völlig neues Gesundheitsgebäude.

Vom unzeitgemäßen Pavillon zum modernen Schlafhaus

Anschluss an eine Arbeitsumgebung im Gesundheitswesen

Am Prins Constantijnweg in Rotterdam arbeitet AKOR an der Erneuerung eines veralteten Pavillons der ehemaligen Bouman-Klinik, der heutigen Kliniek Rotterdam Alexander. Der ältere Gebäudeteil hatte eine zu geringe Innenhöhe für ein modernes Layout.

Nach Voruntersuchungen durch das Architekturbüro GGH wurde ein neues Gebäude ausgewählt: drei Stockwerke mit 93 Patientenzimmern und Funktionen wie die Hochintensivstation, die psychiatrische somatische Abteilung, das Krisenzentrum und eine geschlossene Aufnahme für Psychiatrie und Sucht.

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Das Gebäude wird in Teilen errichtet.

Bauen an einem Ort, der keine Baustelle sein will

Martijn Icke, Niederlassungsleiter von AKOR Pijnacker, nennt die Baustelle ‘ein Puzzle, das man jeden Tag aufs Neue zusammensetzt’. Auf der einen Seite grenzt die Baustelle an die Sportplätze von Alexandria ’66 und auf der anderen Seite an die voll funktionsfähige Klinik von Antes, die sich neben dem Gelände des IJsselland-Krankenhauses befindet. “Wir können einfach mit einem Lkw hinfahren. Der Kran steht fast an der Umzäunung der Fußballfelder. Das erfordert eine kreative Phaseneinteilung.”

Das Gebäude wird in Teilen gebaut: zuerst die eine Hälfte des Rohbaus, dann die andere. Lagerflächen sind praktisch nicht vorhanden. “Alles, was ankommt, muss sofort verarbeitet werden. Das bedeutet enge Planung, kurze Wege und viel Koordination.” Da die Klinik während der Bauzeit in Betrieb bleibt, wählte AKOR eine Gründung aus erdgeformten, erschütterungsfreien Kombipfählen, um die Beeinträchtigungen für die empfindliche Zielgruppe so gering wie möglich zu halten. Auch Tempo und Lärm auf der Baustelle werden bewusst kontrolliert.

Technisches Rätselraten um den Anschluss

Die Anbindung an das bestehende Gebäude ist eine der größten technischen Herausforderungen. Bodenniveaus, Bausysteme und Installationen unterscheiden sich von einer Bauepoche zur anderen. Eine Kombination aus Stahl, Beton und Kalksandstein sorgt für einen engen Übergang. Sam Onderwater, Projektleiter bei AKOR Pijnacker, sagt: “Auch dank der guten Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Bauherrn können wir den Bauprozess straff durchführen.”

Im Inneren dreht sich alles um Sicherheit und Nachhaltigkeit: extrastarke Verarbeitung von Wänden und Decken, hohe Lärmschutzanforderungen, viele starke Fassaden, Fokus auf Brandschutz und spezielle Beschläge und Sicherheitssysteme, auch in Kombination mit architektonischen Details einschließlich der Fassadenrahmen. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant. “Es sieht aus wie ein kompakter Anbau”, sagt Icke. “Aber in Wirklichkeit bauen wir ein komplett neues Gesundheitsgebäude. Das ist es, was dieses Projekt so besonders macht.”  

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