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Verschiedene Aufgaben auf einer kompakten Baustelle
Künstlerische Darstellung des Entwurfs von OZ Architects.

Vielseitige Aufgabe auf einer kompakten Baustelle

INTELLIGENTE FASSADENINNOVATIONEN AM HESSENBERGWEG

Am Hessenbergweg in Amsterdam entsteht ein ungewöhnliches Gebäude, das vier Bauherren, verschiedene Wohnformen, ein Bürogebäude und einen Supermarkt miteinander verbindet. Heddes Bouw & Ontwikkeling hat sowohl die technische Entwicklung als auch die Umsetzung übernommen. Projektleiter Paul Bos und Planentwickler Dennis Kodde-van Eck erläutern, wie sie dieses vielschichtige Projekt von der Ausschreibung bis zur Baustelle gestaltet haben.

Die Ausschreibung fand im Sommer 2021 statt. Heddes gewann den Wettbewerb, unter anderem aufgrund des Preises und der Vorlaufzeit. Laut Kodde-van Eck, der nun seit neun Jahren als Planentwickler tätig ist, war es ein intensiver Prozess. “Der Bauträger GreenTree Properties trat an uns heran, und nach und nach kamen die endgültigen Käufer ins Spiel. Dann fängt man an, gemeinsam technische, rechtliche und finanzielle Vereinbarungen zu treffen, um allen Parteien gerecht zu werden.” Die Verträge konnten Anfang 2024 unterzeichnet werden, danach machte sich das Realisierungsteam an die Arbeit. Bos, seit 18 Jahren Projektleiter bei Heddes, erlebte, wie das Projekt Anfang 2024 richtig Fahrt aufnahm. “Im März 2024 konnten wir mit den Abbrucharbeiten beginnen. Von da an begann die eigentliche Arbeit.”

Ein Gebäude, vier Kunden

Der Turm wird das bisher höchste Gebäude von Heddes sein. Der Komplex wird Sozialwohnungen, mittlere und private Mieten, Büros und einen Supermarkt beherbergen. Das erfordert Präzision. Bos: “Die Niveauunterschiede zwischen den Wohnungstypen sind enorm. Einige Wohnungen sind bis auf den Bodenbelag fertig, während die Sozialmietwohnungen im Rohbau geliefert werden. Das erfordert zusätzliche Koordination bei der Ausführung. Außerdem befindet sich unter dem Gebäude ein Parkhaus, das alle Türme miteinander verbindet. 

Innovative Fassaden und intelligente Gebäudelogistik

Das Projekt umfasst verschiedene Fassadensysteme. Für das Hochhaus hat Heddes zusammen mit dem Lieferanten eine neue Keramik-Steinbandfassade in Trägerprofilen, also nicht geklebt, entwickelt. Bos: “Dieses Produkt gab es in dieser Form noch nicht. Viel Zeit, Technik und Tests flossen in dieses Projekt. Schließlich haben wir die Zertifizierungen u. a. für Brandsicherheit, Festigkeit und Stoßfestigkeit erhalten und verlegen nun tatsächlich diese Steinstreifen. Es war aufregend, aber es funktioniert hervorragend. Eine der anderen Fassaden wurde ebenfalls auf einzigartige Weise gestaltet. Dort ging nämlich ein echter Mauerroboter ans Werk. Bos und Kodde-van Eck erklären begeistert: ”Das war traditionelles Mauerwerk, aber mit vielen Variationen in Formen und Mustern. Mit dem Maurerroboter, den wir verwalten, haben wir ein Set-up erstellt. Von einem speziell entwickelten Gerüst aus konnte der Roboter das Muster mauern. Damit haben wir es sogar in die nationalen Nachrichten geschafft.“

Beengte Baustelle

Eine weitere Herausforderung war die enge Baustelle, die von Straßen und Nachbarn umgeben war. “Daher mussten wir bei der Schaffung von Zugängen zur Baustelle kreativ sein”, erklärt Bos. Auch für die beiden Turmdrehkräne war der Platz begrenzt. “Sie standen eng beieinander. Also stellten wir einen Kran im ersten Stock auf, anstatt ihn auf dem Fundament im Keller zu platzieren. Es war zwar immer noch eng, um Dinge zu heben, aber so hat es funktioniert.” Letztendlich läuft der Bau sehr gut im Zeitplan, wie Kodde-van Eck betont. “Manchmal liegen wir sogar vor dem Zeitplan. Das macht unser Team und Heddes stolz.”  

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