Elements wird im Amstel-Viertel in Amsterdam gebaut. Der skulptural geformte, etwa 70 Meter hohe Wohnturm wird als demontierbares Bauwerk errichtet, wobei so weit wie möglich natürliche und recycelte Materialien verwendet werden. Während der Sockel vollständig aus Holz besteht, werden die darüber liegenden Etagen aus Aluminium und Glas gefertigt. Die großen Glasscheiben werden stilvoll durch Balkonkanten mit integrierten Sonnenkollektoren unterbrochen, die mehr Energie erzeugen, als das Gebäude verbraucht. Ein starkes Stück Technik von Sorba Projects.
Sorba Projects ist seit mehr als einem halben Jahrhundert ein Begriff in der Welt der hochwertigen Verkleidungen und Projektverkleidungen. Auf der Referenzliste stehen zahlreiche hochkarätige Projekte wie High Five in Utrecht, Crossroads in Amsterdam und Tesco in London. Ende dieses Jahres werden weitere Elemente hinzukommen. Von der 5. bis zur 23. Etage realisiert Sorba Projects 13 ikonische Balkoneinfassungen, die aus einer Aluminiumunterkonstruktion und goldfarbenem Verbundglas mit integrierten Sonnenkollektoren bestehen. Darüber hinaus werden braun-beige Aluminiumkassetten für die Rückseiten der Balkonkanten gefertigt und montiert.

“Die Aluminium-Unterkonstruktion wird bereits in unserem Werk in Winterswijk zu 1.600 vorgefertigten Gestellen montiert”, sagt Ken Rouwenhorst, Projektingenieur bei Sorba Projects. “So können wir mit dem hohen Bautempo auf dem Gerüst mithalten. Insgesamt bringen wir 125 Gestelle pro Etage an. Dazu verwenden wir die Stahlstützen, die bereits vom Bauunternehmer eingegossen wurden. Anschließend montieren wir unsere horizontalen Profile, in die alle Fenster beim Absenken des Gerüsts eingehängt werden.” Die Wahl fiel auf Verbundglas (Sicherheitsglas), in das auf den Sonnenseiten (Süden, Osten und Westen) 1.100 Solarpaneele in die Flachfenster eingebaut wurden. “Hierfür arbeiten wir eng mit dem Glashersteller Saint-Gobain zusammen. Auf der sonnenabgewandten Seite (Norden) werden ebenfalls etwa 400 Verbundfenster eingebaut, die mit einer speziellen Folie versehen sind, die ein einheitliches Erscheinungsbild des Gebäudes gewährleistet. Darüber hinaus verfügt das Projekt über 200 runde und konische Kurven”.”
Zu Beginn des Projekts fertigte Sorba Projects ein etwa 6 m langes Modell an, das eine Kurve, mehrere gerade Platten, einen Handlauf und eine Rockpanel-Rückwand enthielt. “Dem Architekten gefiel die Platte jedoch nicht und er hielt sie für dieses Projekt nicht für geeignet”, sagt Rouwenhorst. “Wir schlugen daher eine alternative Platte aus 3 mm dickem, gefasstem Aluminium vor, die seine Zustimmung fand. Die Aluminiumkassetten sind in denselben Aluminiumträgern aufgehängt wie das Verbundglas, so dass eine ästhetische und technische Einheit entsteht.”