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Mauerwerk bis zu 109 m erfordert eine individuelle Anpassung

Mauerwerk bis zu 109 Metern erfordert eine individuelle Anpassung

Intelligente Giebelstützen geben dem Mauerwerk Raum

Am Eingang zu Strijp-S steht Lighthouse. Der fast 110 Meter hohe Wohnturm erhielt eine für seine Höhe bemerkenswerte Ziegelfassade. Für die gestaffelten Fassaden entwarf PohlCon Benelux Construction Support B.V. mehrere Varianten von Fassadenstützen. Laut Geschäftsführer Michiel Huisstede lagen die Vorteile vor allem in der frühzeitigen Beratung, dem digitalen Entwurf und dem engen Liefertermin.

“Dies war ein Projekt mit so vielen technischen Herausforderungen, dass wir uns schon in einem frühen Stadium Gedanken über die Gestaltung gemacht haben”, sagt Huisstede. “Die unregelmäßigen Konturen, die vielen gestaffelten Abschnitte und die Details im Mauerwerk machten die Fassade komplex, vor allem wegen der Höhe. Daher begann die Zusammenarbeit mit der Bauunternehmerkombination Stam + De Koning Bouw und Visser en Smit Bouw bereits in der Vorbereitungsphase. Das ist für uns die ideale Arbeitsmethode. Während des Baus gibt es dann wenig Überraschungen und alles läuft reibungslos.”

Bewegung im Mauerwerk

Die Fassade besteht aus traditionellem Mauerwerk. Das Mauerwerk bewegt sich aufgrund von Temperaturunterschieden. “Die Außenwand muss mit Hitze und Kälte fertig werden, während die innere Struktur in Bezug auf die Temperatur konstant bleibt. Diesen Unterschied muss man ausgleichen”, erklärt Huisstede. PohlCon Benelux (früher: Jordahl Benelux) lieferte Mauerwerksstützen, Stahlsysteme, auf denen das Mauerwerk ruht. Diese ermöglichten horizontale Ausdehnungen alle zwei Gebäudeschichten rundherum, so dass sich das Mauerwerk ausdehnen konnte, ohne zu reißen. Auch an den großen Fassadenöffnungen war eine Mauerwerksabstützung erforderlich.

3D und Just-in-Time

Die Anpassung an den Kunden bedeutete, dass die softwaregesteuerte Planung, einschließlich der BIM-Modellierung, führend war. “Die Qualität dieses Projekts ist dank der 3D-Modellierung nachweislich besser, weil man es im Voraus sehen kann”, sagt er. Die Logistik wurde in viele Teillieferungen aufgeteilt, die reibungslos mit den Führungskräften koordiniert wurden, so dass die Materialien pünktlich auf der beengten innerstädtischen Baustelle eintrafen.

Der Leuchtturm ist ein wichtiges Referenzprojekt für PohlCon. “Dies ist der höchste traditionell gemauerte Turm, an dem wir gearbeitet haben”, sagt er. Diese Höhe brachte zusätzliche strukturelle Anforderungen mit sich. “Solche Projekte hat man nur alle paar Jahre. Dann muss alles von Anfang an stimmen.”  

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