Die Schaffung eines komfortablen und nachhaltigen Raumklimas für den letzten Teil des neuen Distributionszentrums des Rotterdam Logistics Park (RLP) in Hellevoetsluis steht im Mittelpunkt des Auftrags der Vink Installatie Groep. Durch die frühere Beteiligung an den Bauabschnitten B und C waren die Prinzipien, Ambitionen und Arbeitsmethoden bereits bekannt.
“Gemeinsam mit einer festen Gruppe von Kettenpartnern lag der Fokus von Anfang an auf Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz”, beginnt Corné van der Kwaak, Projektingenieur bei der Vink Installation Group. “Mit dem Ziel, ein angenehmes Arbeitsklima für die Nutzer und ein zukunftssicheres Gebäude für den Bauherrn zu schaffen. Zuvor haben wir im Auftrag von Heembouw bereits die Bauabschnitte B und C realisiert, und diese Zusammenarbeit bildete eine solide Grundlage für die Bauabschnitte A und D.”
Die Vink Installation Group ist bei diesem Projekt für die mechanischen und sanitären Anlagen zuständig. “Konkret bedeutet dies, dass wir uns um die Regenwasserableitung, die Innenkanalisation, die Wasserinstallation, die Feuerlöschanlagen, die Heizung, die Lüftung, die Kühlung und die regeltechnischen Anlagen kümmern”, sagt Van der Kwaak. “Die Industriehalle wird beheizt, ebenso wie die Büros, in denen auch die Möglichkeit der Kühlung besteht. Hierfür verwenden wir für jedes Gebäude eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Für die Belüftung der Büros werden Klimageräte eingesetzt.”
Laut Van der Kwaak wurde das Anforderungsprogramm in Absprache mit dem Bauherrn erstellt. “Da dieses bereits für die Gebäudeteile B und C ausgearbeitet worden war, konnte es als Grundlage verwendet und für jedes Gebäude angepasst werden. Zusätzlich kamen weitere BREEAM-Anforderungen hinzu, die unter anderem den Energieverbrauch und den Komfort betreffen. So wurden beispielsweise Simulationsberechnungen durchgeführt, um die zu erwartenden Klimaerfahrungen vorherzusagen, und nach der Fertigstellung wird eine praktische Messung durchgeführt. Im Hinblick auf die Wassereinsparung wurden unter anderem Toiletten mit geringer Spülmenge, Leckageerkennung und automatische Absperrventile eingebaut.”
Die größte Herausforderung bei diesem Projekt sei die Planung gewesen, sagt er. “In der Vorbereitungsphase wurde das Distributionszentrum komplett digital in einem BIM-Modell ausgearbeitet, einschließlich der mechanischen und sanitären Installationen. So konnten Konflikte frühzeitig gelöst werden und die Planung blieb machbar.” Darüber hinaus hat die Vink Installatie Groep einen Großteil der Rohrleitungen vorgefertigt, was vor Ort Zeit sparte. “Was dieses Projekt für uns besonders macht, ist nicht so sehr die Technik, die uns vertraut ist, sondern die effiziente Zusammenarbeit, der BIM-Ansatz und das Vorwissen aus früheren Phasen. Das macht es möglich, innerhalb eines engen Zeitplans Qualität zu liefern.”