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Engineering eines komplexen Bauwerks mit einer freien Spannweite von 32 Metern
Für die Decke zwischen den gestapelten Sporthallen mit einer freien Spannweite von 32 Metern wurden Spannbeton-HFK-Träger mit einer Mindestbauhöhe von 1,7 Metern verwendet.

Planung einer komplexen Struktur mit einer freien Spannweite von 32 Metern

Ein Bauprojekt umfasst oft komplexe Strukturen. Architekten und Bauunternehmer umgeben sich daher mit spezialisierten und zuverlässigen Partnern. Auf diese Weise wurde das erfahrene Ingenieurbüro Verhoeven-Leenders in das Bauteam für die Realisierung des energieneutralen Sportgebäudes der Erasmus-Universität auf dem Woudestein-Campus in Rotterdam eingebunden. Dieser multifunktionale Sportkomplex besteht aus gestapelten und miteinander verbundenen Räumen, was viele Herausforderungen mit sich bringt. Gute Beispiele sind die Spannweite von 32 Metern und die Lage neben einem Parkhaus.

Das neue Sportgebäude der Erasmus-Universität Rotterdam ist ein Wahrzeichen am Eingang des Campus. Es umfasst drei große Wettkampfhallen sowie zwei Trainingshallen, umfangreiche Fitnesseinrichtungen und einen Gastronomiebereich.

"Der Entwurf besteht aus verschiedenen Sportbereichen, die miteinander verbunden und sogar übereinander gestapelt sind, alles hinter einer halbtransparenten Hülle. Eine überdachte innere Straße bildet den zentralen Treffpunkt, von dem aus man die verschiedenen Bereiche erreichen kann", erklärt Henk Verhoeven, Direktor und Mitinhaber des Ingenieurbüros Verhoeven-Leenders. "Dieses Gebäude basiert auf einem Stahltragwerk mit Betonhohlkörperdecken. Für den Boden zwischen den beiden übereinander liegenden Sporthallen - mit einer freien Spannweite von 32 Metern und einer variablen Last von 500 kg/m² - würde eine Stahlkonstruktion eine große Bauhöhe erfordern. Außerdem würden die Anforderungen an den Schwingungs- und Brandschutz ein zusätzliches Problem darstellen. Hier konnten wir auf unsere Erfahrungen im Bereich infra zurückgreifen. Wir verwendeten Spannbeton-HFK-Träger mit einer minimalen Gesamtbauhöhe von 1,7 Metern für die Decke. Dadurch konnte die Gebäudehöhe reduziert werden, was für die Gesamtfassadenfläche von Vorteil war.

Mitdenken und umsetzen

Außerdem gab es bei diesem Projekt eine zusätzliche Herausforderung. Schließlich befindet sich der neue Sportkomplex neben einem bestehenden Parkhaus, das durch und während der Bauarbeiten nicht zusätzlich belastet werden sollte. "Das Sportgebäude ist jetzt in Betrieb. Wir sind stolz darauf, an solchen Projekten mitzuarbeiten. Schließlich denken wir gerne über machbare Konstruktionen, einfache, aber vor allem komplexe Themen mit. Dabei wird alles auf die Wünsche unserer Kunden und der anderen Baupartner abgestimmt. Wir unterstützen sie mit Entwürfen und Beratung von der Idee bis zum Bau", so Verhoeven abschließend. "Im Laufe der Jahre haben wir uns auf komplexe Berechnungs- und Modellierungsarbeiten spezialisiert, die es ermöglichen, Bauwerke kosteneffizient zu errichten. Darüber hinaus können sich Bauherren auch für eine unabhängige Bewertung an uns wenden, um die Sicherheit und Qualität ihrer Bauwerke zu gewährleisten, etwa als eine Art Zweitmeinung und auch im Schadensfall."  

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