Rijswijk bekommt ein ganz neues Wohngebiet: RijswijkBuiten. Zwischen 2013 und 2026 werden etwa 3.500 neue und nachhaltige Wohnungen gebaut. Tetteroo Bouw & Projectontwikkeling arbeitet derzeit an dem Projekt De Linden.
Die Linden werden in zwei Phasen gebaut. Im Juni 2020 wurde mit dem Bau von drei Wohnhäusern begonnen: die Koningslinde, die Zilverlinde und die Witte Linde. Mit einer Höhe von 44 Metern ist die Koningslinde das höchste der drei Gebäude. Die beiden anderen sind etwas kleiner, aber die Wohnungen selbst sind geräumig und hell, haben große Fenster und einen Außenbereich. Außerdem haben sie jeweils einen eigenen Parkplatz. Dieser befindet sich in der Tiefgarage unter den drei Gebäuden.
Sobald der Rohbau der ersten Phase abgeschlossen ist, etwa im Sommer, kann mit dem Bau der zweiten Phase begonnen werden. Die Zomerlinde ist ein Gebäude, das aus sechs Patiohäusern besteht, wobei sich alle Wohnräume im Erdgeschoss befinden. Zwei weitere Schlafzimmer befinden sich im ersten Stock. Die Holländische Linde wird aus fünf Zweizimmerwohnungen im Erdgeschoss mit Garten und fünf Maisonettewohnungen im ersten Stock mit Dachterrasse bestehen. So entsteht eine Mischung aus Wohnungen, die für ältere Menschen, Familien und verschiedene Altersgruppen geeignet sind.

M 3 Architects hat die Gebäude nach dem Vorbild des Architekten Willem Marinus Dudok entworfen, mit kantigen Formen, hellen Farben und einem subtilen Spiel in den Fassaden. Diese verspielten Fassaden verleihen einen Hauch von Glamour, stellen aber auch eine zusätzliche Herausforderung dar, sagt Marco Honders, Projektleiter bei Tetteroo. "Es sieht definitiv nicht wie ein Betonblock aus. Als Mauerwerk schlugen wir Sto-Mineralstreifen vor, die hier im Halbziegelverband eingearbeitet wurden."
Die Mineralstreifen waren eine der innovativen Ideen von Tetteroo. Eine weitere Idee war die Verwendung von Betonfertigteilen anstelle der Nassbetonbauweise. Dies beschleunigte die Bauarbeiten, war aber auch für viele der Mitarbeiter eine neue Arbeitsweise. Honders: "Vor allem Koningslinde war ein bautechnisch anspruchsvolles Projekt. Dort gibt es im Kellergeschoss noch nasse Wände, aber darüber sind alle Betonelemente vorgefertigt. Einige der Wände waren sehr schwer (fast 29 Tonnen pro Stück), um die Stabilität zu gewährleisten. Da die Fassade so verspielt ist, waren viele Berechnungen erforderlich."
In ganz Rijswijk-Buiten gibt es keine einzige Gasleitung, auch nicht bei De Linden. Das Projekt hat hohe Ansprüche an die Nachhaltigkeit. Die Häuser werden gut isoliert und mit nachhaltigen Installationen ausgestattet, wie z. B. einer ausgeglichenen Belüftung mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen für Heizung und Kühlung und Wärmerückgewinnung aus dem Duschwasser. Auf den Wohnungen und Flachbauten werden Photovoltaikanlagen installiert. Diese Merkmale sorgen nicht nur für eine energieeffiziente, zukunftssichere Umgebung, sondern auch für besten Komfort.

Es hat eine Weile gedauert, bis das Projekt anlief, aber jetzt läuft es reibungslos, so Honders weiter. Dass die Pläne eine Zeit lang auf Eis lagen, lag an einem Einspruchsverfahren gegen den Flächennutzungsplan. Inzwischen ist das Problem gelöst, auch dank der Gemeinde. "Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist sehr positiv, einschließlich der Bauaufsicht. Wir haben einen ordentlichen Bau und die Mitarbeiter bekommen regelmäßig Komplimente", so Honders.
In der Zwischenzeit führt Tetteroo Gespräche mit Rijswijk Wonen über den Bau des nächsten und letzten Gebäudes in diesem Teilplan. Es handelt sich um fünfzehn Pflegestudios unter dem Namen Our House. Der Baubeginn soll zeitgleich mit Phase zwei erfolgen. Ziel ist es, diese 15 Pflegestudios gleichzeitig mit den Wohnhäusern fertig zu stellen.
Informationen zur Konstruktion
Architekt
M 3 Architekten, Rijswijk
Projektentwickler und Hauptauftragnehmer
Tetteroo Bouw en Projectontwikkeling B.V., Den Haag
Bauzeit
Juni 2020 - Juli 2022
Sicheres Beispielprojekt
In den Wohnungen, Maisonetten und Terrassenhäusern von De Linden ist Van den Pol für die E-Installation und die intelligente LED-Beleuchtung in den Gemeinschaftsräumen und der Parkgarage verantwortlich. "Bewegungssensoren sorgen dafür, dass die Lichter nie unnötig an sind. Das führt zu schönen Einsparungen und trägt zum nachhaltigen Charakter dieses Projekts bei", sagt Bob Oostendorp, Business Unit Leader Residential Construction bei Van den Pol. In der Garage hat der E-Spezialist aus Montfoort neben der Beleuchtung auch eine Rampenheizung und eine Schrankenanlage installiert.
In enger Absprache mit den Einkäufern von Tetteroo setzt Van den Pol zusätzliche Wünsche der künftigen Bewohner um. "Denken Sie an Dinge wie Einbaustrahler, Leerrohre und Steckdosen mit USB-Ladegeräten. Viele Käufer entscheiden sich auch für ein Videotelefon anstelle eines Haustelefons. Wir installieren eine Version mit großem Bildschirm und einfach zu bedienenden Funktionen."
Geteilte Verantwortung
Van den Pol gehört zu den ersten Gebäudeinstallateuren, die 2020 für die Stufe 3 der Sicherheitskultur-Leiter zertifiziert werden. "Sicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung. Deshalb ist es gut zu sehen, dass auch Tetteroo die Messlatte hoch ansetzt. Die Baustelle ist aufgeräumt und es wird viel Wert auf Einrichtungen wie Gerüste und provisorische Treppengeländer gelegt. In puncto Sicherheit ist dies wirklich ein Vorzeigeprojekt.