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Endspurt beim Bau eines Mega-Verteilzentrums
Mit der Fertigstellung der Gebäudeteile A und D fügt Heembouw der groß angelegten Logistikentwicklung von rund 100.000 m2 ein wichtiges neues Kapitel hinzu.

Letzter Teil der Entwicklung eines Mega-Verteilzentrums

Im Rotterdamer Logistikpark in Hellevoetsluis fügt Heembouw mit der Fertigstellung der Bauabschnitte A und D ein wichtiges neues Kapitel in der groß angelegten Logistikentwicklung für den Kunden Delta hinzu. Nach der erfolgreichen Fertigstellung der Gebäudeteile B und C, ebenfalls von Heembouw, mit einer Fläche von ca. 45.000 m2 bilden die Gebäudeteile A und D den letzten Teil eines Gesamtprojekts von ca. 100.000 m2. Das neue Gebäude soll BREEAM Excellent erreichen, wobei der Schwerpunkt sowohl auf der Energieleistung als auch auf der Kreislaufwirtschaft liegt.

Bei den Gebäudeteilen A und D geht es um innovative Energielösungen, erklärt Raymond Plasmans, Projektleiter bei Heembouw. “Aufgrund der Netzüberlastung in der Region war ein herkömmlicher Netzanschluss nicht ausreichend. In Zusammenarbeit mit dem Energiepartner Joulz wurde daher eine netzunabhängige Konfiguration gewählt: eine Kombination aus einem umfangreichen Batteriepaket, Solarpaneelen auf allen Dächern und einem Notstromgenerator. Diese Lösung gewährleistet eine zuverlässige Energieversorgung, ohne vom überlasteten Stromnetz abhängig zu sein. Auf diese Weise fungiert das Projekt effektiv als zukunftssichere Energieinsel”.”

Abnehmbarkeit

“Die Gebäudeteile bestehen aus einer Stahlkonstruktion, die von einer Fassade aus Sandwichpaneelen umgeben ist”, erklärt Germen Bakker, Projektleiter bei Heembouw. “Für die Stahlkonstruktion verwenden wir recycelten XCarb-Stahl, der in einem vollelektrischen Verfahren mit minimalen CO2-Emissionen hergestellt wird. Darüber hinaus schaffen wir im Inneren ein Zwischengeschoss mit Hohlkernplattenböden und hochwertigen Büroflächen. Die Dächer bestehen aus TPO-Dachbahnen und sind vollständig FM-zertifiziert, was ein hohes Maß an Sicherheit und Feuerbeständigkeit gewährleistet.” Plasmans fügt hinzu: “Die Gebäude sind nach dem Prinzip ‘Design for Disassembly’ konzipiert. Die Säulen sind nicht einbetoniert, die Dachplatten sind verschraubt statt verschossen und die Bauteile können leicht demontiert werden.”

Zirkularität

Verschiedene Elemente wurden nach der Cradle-to-Cradle-Philosophie ausgewählt, wie z. B. wiederverwendbare Fliesen, Gipsbetonplatten, Fensterrahmen, Verglasung, Dacheindeckung, Sanitärteile und Systemdecken. “Bei jeder Materialwahl wurde der Bauherr aktiv beraten, um die kreisförmigen Ambitionen zu gewährleisten”, betont Bakker. Unter den Gebäudeteilen liegt eine schwere Gründung mit HSP-Pfählen von bis zu 23 Metern Länge. Die sehr schlechte Tragfähigkeit des Untergrunds war laut Plasmans eine der größten technischen Herausforderungen des Projekts, kombiniert mit der Planung und der begrenzten Verfügbarkeit von Rammgeräten für diese Pfahllängen. “Der schlechte Baugrund ist auch der Hauptgrund dafür, dass wir das Gebäude etwas ‘angehoben’ haben. Die Laderampen liegen zum Beispiel auf Bodenhöhe, eine Lösung, die dem hohen Grundwasserspiegel entgegenkommt.”

Enge Zusammenarbeit

Beide Bauabschnitte haben enge Vorlaufzeiten, so die beiden Männer. Dank der Erfahrung aus früheren Phasen, dem festen Team von Partnern und der optimalen gegenseitigen Abstimmung konnten unvorhergesehene Situationen schnell gemeistert werden. “Ein defektes Rammgerät oder ein logistischer Rückschlag wurde nicht als Problem betrachtet, sondern als eine gemeinsame Angelegenheit, die sofort angegangen werden musste”, gibt Bakker als Beispiel an. Die enge Zusammenarbeit zwischen Heembouw und seinen Partnern und dem Auftraggeber wird daher als einer der größten Erfolgsfaktoren bei diesem Projekt genannt. “Hier macht Heembouw den Unterschied”, sagt Plasmans. “Wir kennen uns mit dem Bauen aus und arbeiten extrem kundenorientiert. Geben Sie uns die Freiheit und die Verantwortung, und wir werden uns darum kümmern. Dies führte dazu, dass der Bauabschnitt A bis Ende 2025 planmäßig fertiggestellt werden konnte. Der Bauabschnitt D wird Ende März 2026 folgen.” 

Neben BREEAM wendet Heembouw standardmäßig Maßnahmen an, die die Natur einbeziehen. “Das machen wir bei jedem Projekt”, sagt Bakker. “Denken Sie an die Verwendung von grünen Fassaden, Faunaeinrichtungen und einen schnellen Scan durch einen Ökologen, damit auch dieses Mega-Verteilzentrum den Lebensraum der lokalen Flora und Fauna nicht beeinträchtigt.”  

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