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Energieneutrale Fassaden. Fassade und Sonnenkollektor in einem

Energieneutrale Fassaden. Fassade und Solarmodul in einem

Mit den strengeren Anforderungen an die Energieleistung und dem Wunsch, weniger CO2 auszustoßen, rückt BIPV immer mehr ins Blickfeld: Fassadenglas mit integrierten Solarzellen. André Feenstra, Gründer und Inhaber von Pixasolar, erklärt, warum diese Produkte einem Trend entsprechen, bei dem Architekten und Bauherren nach Lösungen suchen, die gleichzeitig herstellbar, erschwinglich und ästhetisch sind.

Pixasolar stellt nachhaltige BIPV-Paneele her. “Wir tun dies aus zwei Motiven heraus”, erklärt Feenstra. “Nachhaltigkeit ist das Hauptmotiv. Wir alle bei Pixasolar wollen einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Außerdem glauben wir fest an unser Geschäftsmodell. Von Seiten der Regierung und der Gesetze und Vorschriften wird das Energiemanagement von Gebäuden immer wichtiger. Fassadenverkleidungen mit integrierten Solarzellen sind ein wichtiger Teil davon.”

Laut Feenstra liegt der Gewinn in der Kombination von Gebäudelogik und Solartechnik. “Wir haben nicht mit dem Solarmodul angefangen, sondern mit der Konstruktion”. Als Ergebnis produziert Pixasolar ein Bauprodukt, das den Anforderungen von Fassadenbauern und Bauunternehmern entspricht, wobei der Schwerpunkt auf Größe, Farbe, Gewicht und Verarbeitbarkeit liegt. “Die städtischen Gebiete wachsen überall auf der Welt rasant. Das verlangt nach nachhaltigen Lösungen, aber auch das Auge will etwas haben. Architekten legen Wert auf Ästhetik, und Bauherren wollen einfach ein Produkt, das leicht zu verarbeiten ist. All diese Anforderungen vereinen wir in unseren Fassadenlösungen.”

Kundenspezifische Anpassung als Standard 

Pixasolar konzentriert sich hauptsächlich auf BIPV in Fassaden, Atrien und Balkonen. Dieser Markt ist projektorientiert und sehr kostenbewusst. Daher können sich die Kunden an einen One-Stop-Shop für Fassadenpaneele wenden. “Die Bauindustrie will zwei Dinge”, erklärt Feenstra. “Maßarbeit und einen guten Preis.” BIPV beginnt oft mit dem Architekten. Wenn sie BIPV von der ersten Skizze an einbeziehen, muss das Team später nicht mit Standardgrößen herumspielen. Ein Gebäude kann einige wenige Paneeltypen erfordern, aber auch Hunderte von Varianten. 

Die Fassadenlösungen von Pixasolar werden derzeit zum Beispiel bei der Renovierung des Coolsingel 75 in Rotterdam eingesetzt. “Dort liefern wir Paneele von fast 4 mal 2 Metern. Das ist riesig. Aber wir machen auch die Rollläden, um die Hitze draußen zu halten. Dann geht es um kleine Paneele von 38 Zentimetern. Alles, was wir liefern, ist 100% maßgeschneidert. Zumindest für die Kunden. Für uns ist Maßarbeit einfach der Standard.”

Von der Nische zur Normalität

Feenstra stellt fest, dass es immer noch die Vorstellung gibt, dass BIPV teuer, schwierig und kompliziert ist. “Das ist ungerechtfertigt. Im Gegenteil, sie ist einfach anzuwenden, die Qualität ist hoch und die Preise sind wettbewerbsfähig mit den gängigen Materialien”. Das Bauwesen ist jedoch eine konservative Welt. “Aber wir sehen, dass BIPV mehr und mehr eingesetzt wird. In Deutschland ist fassadenmontierte Solarenergie mancherorts sogar schon vorgeschrieben.” In den Niederlanden sieht er die Bewegung in dieselbe Richtung gehen. “Wir wollen sie so schnell wie möglich zu einem Gebrauchsgegenstand machen.” 

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