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Neue Verpackungshalle mit Büro für Noordhuys Tomatoes
Um die heißen Sonnenstrahlen abzuhalten, bevor sie das Glas erreichen, und das Raumklima besser zu regulieren, wurden horizontale Lamellen in die Fassade integriert.

Neue Verpackungshalle mit Büro für Noordhuys Tomatoes

Eine moderne und nachhaltige Visitenkarte an der N57

An strategisch günstiger Lage an der N57 in Oude-Tonge wurde Ende 2025 eine neue Verpackungshalle mit Büroräumen für Noordhuys Tomatoes fertiggestellt. Der Neubau wurde im Auftrag von The Greenery entwickelt, von Kort Geytenbeek Architecten entworfen und besticht durch sein modernes Design, bei dem das Büro fünf Meter gegenüber der Fassade nach außen ragt.

Der Kontakt zwischen Noordhuys Tomatoes und Kort Geytenbeek

Der Auftrag von Kort Geytenbeek Architecten kam durch Mundpropaganda zustande. “Außerdem war Noordhuys Tomatoes von einem früheren Entwurf von uns für JIMMY Products BV in Ridderkerk sehr angetan”, erzählt Benno van Luttikhuizen, Architekt und Geschäftsführer von Kort Geytenbeek Architecten. “Während in Ridderkerk Büro, Produktion, Verpackung, Lager und Vertrieb auf gut 17.000 m² untergebracht werden konnten, hatten wir es in Oude-Tonge mit einer kompakteren Fläche von 8.000 m² Bruttogeschossfläche zu tun, von denen 6.100 m² Bruttogeschossfläche für die neue Verpackungshalle vorgesehen waren. Eine spannende Herausforderung, die wir mit großer Begeisterung angegangen sind.”

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Realisierbar, erschwinglich und nachhaltig

“Der wichtigste Ausgangspunkt bei Noordhuys Tomatoes war ein umsetzbares und kostengünstiges Konzept”, erklärt Van Luttikhuizen. “Die logistische Gestaltung musste so optimiert werden, dass ein effizienter Produktfluss gewährleistet war. Zudem mussten wir strenge Lebensmittelsicherheitsstandards einhalten, und Nachhaltigkeit war von Anfang an ein Schwerpunkt. Dank kluger architektonischer Entscheidungen, energieeffizienter Lösungen und einer strikten Trennung von motorisiertem (Güter-)Verkehr, Radfahrern und Fußgängern kommt das Gebäude für eine hohe BREEAM-Zertifizierung in Frage.”

Längliches Bürogebäude

Der Entwurf begann auf struktureller Ebene. “Wir haben zunächst die logistische Konzeption festgelegt”, erzählt Van Luttikhuizen. “Anschließend haben wir geprüft, welche Baukörper wir auf diesem Grundstück planen konnten, wie hoch wir maximal bauen durften und welche Umgebungsfaktoren unseren Entwurf beeinflussen könnten. Wie war beispielsweise die Ausrichtung in Bezug auf die Sonneneinstrahlung? Und wie konnten wir die Sichtbarkeit von der N57 aus verbessern? Verschiedene Analysen führten schließlich zu einem langgestreckten Bürobaukörper an der Vorderseite, der dem Gebäude Charakter verleiht und eine Anspielung auf die Weite der Bundesstraße darstellt.” Indem wir anschließend den Namen und das Logo von Noordhuys Tomatoes auf ansprechende Weise in die Architektur integriert haben, ist eine schöne Visitenkarte entstanden. “Eine Visitenkarte, die sich auch problemlos anpassen lässt, wenn sich das Corporate Design ändert.”

Da die Vorderseite des Neubaus zugleich die Südseite bildet, wurde der Sonneneinstrahlung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. “Um heiße Sonnenstrahlen abzuhalten, bevor sie das Glas erreichen, und das Raumklima besser zu regulieren, wurden horizontale Lamellen in die Fassade integriert”, erklärt Van Luttikhuizen. “Zudem wurde hinter den Lamellen ein sekundärer Sonnenschutz angebracht, um im frühen Frühjahr und späten Herbst auch die tief stehende Sonne abzuhalten. Dadurch entsteht automatisch ein angenehmeres Arbeitsklima.”

Optimale Gestaltung

Im Neubau seien der Haupteingang und der Personaleingang streng voneinander getrennt, erklärt er. Unter anderem aufgrund der strengen Hygieneanforderungen. “Auch in logistischer Hinsicht wurde die Einrichtung optimiert. So sind auf beiden Seiten des Neubaus Laderampen vorgesehen. Tomaten werden auf der Westseite angeliefert und in die Verpackungshalle weitergeleitet. Dort werden sie geprüft, gewogen, sortiert, verpackt und etikettiert, woraufhin sie das Gebäude auf der Ostseite wieder verlassen.” Auf der Rückseite befinden sich Lagerräume mit Verpackungsmaterialien, Kisten und Paletten. Außerdem findet hier die Abfallentsorgung statt. “Um eine optimale Qualität zu gewährleisten, werden die Tomaten stets gekühlt gelagert und verarbeitet.”

Mitarbeiter und Besucher können sich in der Betriebskantine treffen, die an der Vorderseite über einen begrünten Außenbereich verfügt. Ein schöner Abschluss des Entwurfs, was auch für alle Grünanlagen auf dem Außengelände gilt.   

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