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Der Veerse-Turm verbindet historischen Charme mit modernen Materialien
Der denkmalgeschützte Wasserturm aus dem Jahr 1925 wird künftig das Herzstück des Hotels bilden, mit einzigartigen Tagungsräumen und einer Skybar mit Panoramablick über die Region.

Der Veerse-Turm verbindet historischen Charme mit modernen Materialien

In altem Glanz, aber ganz auf der Höhe der Zeit

Der ikonische ‘Veerse Toren’ am Verkehrsknotenpunkt Hooipolder erhält eine neue Bestimmung als Teil des ersten Postillion Hotels in Nordbrabant. Der unter Denkmalschutz stehende Wasserturm aus dem Jahr 1925 wird von Oome Raamsdonk soweit wie möglich in seinem alten Glanz wiederhergestellt und wird künftig das Herzstück des Hotels bilden, mit einzigartigen Tagungsräumen und einer Skybar mit Panoramablick über die Region.

Oome Raamsdonk BV, ein anerkanntes Restaurierungsunternehmen, ist ein Allround-Bauunternehmen mit mehr als siebzig Jahren Erfahrung in den Bereichen Gewerbeimmobilien, Instandhaltung, Renovierung und Restaurierung, Schulen und Bildung, Sport und Freizeit, Wohnungsbau sowie Pflege und Soziales. Dabei wird ‘altmodische’ Handwerkskunst mit modernen Techniken und Methoden kombiniert. So auch in Raamsdonksveer, wo Oome Raamsdonk in einem Bauteam mit Bram Polak (Eigentümer des Veerse Toren und Initiator des Umnutzungsplans), Postillion Hotels, ASK Architecten und dem Installateur Linthorst die komplette Restaurierung und Umnutzung des Veerse Toren übernimmt. Vom Abriss des ehemals umliegenden Bürogebäudes bis hin zur Fertigstellung.

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“Wir haben es mit einem 43,85 Meter hohen Wasserturm auf begrenzter Grundfläche zu tun, was bedeutet, dass wir vor allem in der Höhe arbeiten müssen.”

Geeignete Alternativen

“Im April 2025 haben wir mit der Umsetzung begonnen”, berichtet Projektleiterin Malu Kramer von Oome Raamsdonk. “Um den Wasserturm für seine neue Funktion tauglich zu machen, wurde das Gebäude bis auf den Betonrohbau vorsichtig entkernt und wieder aufgebaut. Dabei wurde ganz bewusst mit Materialien (im Stil) vergangener Zeiten gearbeitet. Zum Beispiel beim Mauerwerk. Untersuchungen ergaben, dass die Ende der 60er Jahre auf das ursprüngliche Mauerwerk aufgetragene dicke und steinharte Zementschicht nicht ohne Beschädigungen entfernt werden konnte. Zudem war das Mauerwerk stark durch Feuchtigkeit angegriffen. Deshalb haben wir in enger Absprache mit dem Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed und dem Monumentenhuis Brabant die gesamten Fassaden ersetzt. Speziell für den Veerse Toren hat die traditionelle Ziegelei Vogelensangh einen Mauerstein hergestellt, der in seinen Eigenschaften dem ursprünglichen Stein sehr nahekommt. Und auch für den Mörtel wurde eine passende Rezeptur gesucht.’

Wieder da

Bei der Restaurierung des Veerse Turms wird das ursprüngliche Erscheinungsbild nicht nur gewahrt, sondern auch wiederhergestellt. So bringt Oome Raamsdonk die Ornamente zurück, die 1969 vom Gebäude entfernt wurden. “Während des Abrisses der Fassade haben wir die ursprünglichen Positionen der Ornamente freigelegt, um Form und Anordnung so gut wie möglich nachbilden zu können”, so Kramer. “Das Gleiche gilt für die Fensterrahmen. Alle Kunststofffensterrahmen sind schlanken Stahlrahmen gewichen, die den alten Glanz des Veerse Turms mit deutlich verbesserten Dämmeigenschaften verbinden. Die Eingangstür und die Innenfensterrahmen schließlich sind aus stimmungsvollem Holz gefertigt.”

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Standard

Derzeit werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen, und der Veerse Toren ragt immer mehr aus den Gerüsten heraus. Auch im Inneren wurde fleißig gearbeitet. So wurden die alten Geschossdecken entfernt und durch neue Leichtbaudecken ersetzt, die den Veerse Toren für seine Funktion als Tagungsort und Skybar geeignet machen, erklärt Kramer. “Derzeit werden die Vorsatzwände montiert. Außerdem sind wir intensiv mit der Montage aller Innenwände, Treppen und der Aufzugsanlage beschäftigt, woraufhin Postillion Hotels die Endausbauarbeiten in Eigenregie übernimmt. In diesem Sommer werden wir unsere Arbeiten planmäßig fertigstellen, woraufhin das Postillion Hotel Breda-Biesbosch im September seine Türen öffnet.”

Neben dem historischen Charakter macht laut Kramer vor allem der logistische Ablauf dieses Projekt zu etwas Besonderem. “Wir haben es mit einem 43,85 Meter hohen Wasserturm auf begrenzter Grundfläche zu tun, was bedeutet, dass wir vor allem in der Höhe arbeiten müssen”, erzählt sie. “Dies erfordert bei der Ausführung besondere Sorgfalt. Das gesamte Gebäude ist eingerüstet, und auch im Innenbereich wird teilweise mit Gerüsten gearbeitet, da die Geschosshöhe mit ca. 5 Metern abweicht. Eine Höhe, die dem Veerse Toren auch von innen das richtige Flair verleihen wird.” 

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