In Deventer baut Nijhuis Bouw De Kop Handelskade, ein Ensemble aus drei Gebäuden mit Wohn-, Arbeits- und Gastronomieeinrichtungen. Die Baustelle befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie und einer stark befahrenen Stadtstraße. Das macht den Bau vor allem zu einer logistischen Aufgabe. Mit vorgefertigtem Beton, einem engen Zeitplan und einer angemessenen Verkehrsführung hat das Bauteam die Arbeit im Griff.
Kop Handelskade besteht aus drei Gebäuden mit unterschiedlichen Funktionen. Das Gebäude De Linie hat neun Stockwerke und beherbergt 76 Sozialmietwohnungen für Rentree und 88 Studentenwohnungen für DUWO. De Frontier ist ein 16-stöckiger Wohnturm mit 43 Eigentumswohnungen, während Het Blok rund 2.700 Quadratmeter Bürofläche und über 300 Quadratmeter Gastronomiefläche enthält.

Der Standort befindet sich im Rohbau des Stadtzentrums, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, der Eisenbahn und der Leeuwenbrug. Laut Jan Hasselerharm, Projektleiter für die Ausführung bei Nijhuis Bouw, ist vor allem der begrenzte Platz entscheidend für die Vorgehensweise. “Wir bauen in Deventer an der Bahnlinie, mit einer sehr begrenzten Baustelle. Vor allem die Logistik ist
einen Punkt von Interesse”.”
Um genügend Platz für die Ver- und Entsorgung zu schaffen, wurden der Rad- und Gehweg entlang der Handelskade vorübergehend auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt. “Wir haben diesen Platz innerhalb der Baustelle für den An- und Abtransport vorgesehen”, sagt Herr K. Die Lastwagen fahren durch eine Einfahrt auf die Baustelle, parken zwischen den Gebäuden und verlassen die Baustelle durch ein anderes Tor. Ein Pförtner leitet den Verkehr und sorgt dafür, dass die Lkw sicher wieder in die Handelskade einfahren können. “Und das mit Erfolg: Man kann jetzt auch sehen, dass es gut funktioniert”, sagt er.”

Auf der Baustelle arbeiten zwei Ausführungsteams, die jeweils für ihren eigenen Teil des Projekts verantwortlich sind. Beide Teams arbeiten weitgehend mit denselben Subunternehmern zusammen. Auf diese Weise bleibt die Anzahl der Personen auf der Baustelle begrenzt und die Arbeiten passen besser zusammen. Nijhuis Bouw wählte außerdem für beide Projektabschnitte ein ähnliches Bausystem, bei dem hauptsächlich vorgefertigte Wände und Böden verwendet werden. “Dadurch können wir viel schneller in die Luft gehen”, sagt er.”

Die Grenze reicht bis zu einer Höhe von etwa 50 Metern. Für Nijhuis Bouw war dies eine besondere Aufgabe. “Wir haben nicht oft bis zu fünfzig Meter hoch gebaut. Das war eine schöne Herausforderung für uns.” Für den Turm hielt das Bauunternehmen einen festen Zeitplan von 2,5 Wochen pro Stockwerk ein. “Diesen Zeitplan haben wir bis auf die Woche genau eingehalten. Das zeigt doch, dass die intensive Vorbereitung erfolgreich war. Das stimmt einen fröhlich.” Durch frühzeitige Abrufe der Lieferanten und eine straffe Logistik konnte das Tempo gehalten werden.
Die Ausarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro De Zwarte Hond. Der Plan wurde in 3D bis hin zur Ausführungsplanung ausgearbeitet. “Wir haben dabei eine gute Harmonie gefunden. Wir haben viele Details gemeinsam ausgearbeitet.” Das Vertrauen des Architekten zeigte sich, als er Nijhuis Bouw die Wahl zwischen zwei Verblendsteinen überließ. “Der Architekt hatte zwei Ziegelsteine ausgewählt und fragte uns, welchen wir lieber verwenden wollten. Letztendlich schauen wir natürlich auf die Verarbeitbarkeit und die Formstabilität, aber sie bestimmt auch weitgehend das Aussehen. Das ist schon etwas Besonderes.”