Der renommierte niederländische Achterbahnhersteller Vekoma Rides wird sich erheblich vergrößern. Im limburgischen Dorf Vlodrop, auf dem ehemaligen Fußballplatz am Angsterweg, entsteht in mehreren Phasen ein Vekoma Rides Campus. Zwischen März 2024 und Januar 2025 werden im Bouwbedrijf van de Ven bereits eine Montagehalle mit Lager von rund 8.000 m2 inklusive fünf Brückenkränen, Büroarbeitsplätze, ein Innovationszentrum und ein Erlebniszentrum realisiert. Unmittelbar nach der Bauzeit hat das in Veghel ansässige Bauunternehmen auch mit dem Bau eines mehrstöckigen Bürogebäudes mit einer Fläche von etwa 5.000 m2 begonnen, zu dem auch Sitzungsräume und ein Betriebsrestaurant gehören. Wie die anderen Gebäude wird auch dieses Bürogebäude mit den neuesten Technologien ausgestattet sein, damit die Mitarbeiter so komfortabel, effizient und innovativ wie möglich arbeiten können.

Die Gebäude auf dem Vekoma Rides Campus haben eine ähnliche Grundkonstruktion. “Für die Montagehalle und das Lager wurde eine Stahlkonstruktion in Kombination mit Hohlkörperdecken und einer Fassade aus Sandwichpaneelen gewählt”, erklärt Kenny Kastelijn, Projektleiter bei Bouwbedrijf van de Ven. “Und auch das neue Bürogebäude wird eine Stahlkonstruktion haben, kombiniert mit Hohlkörperdecken und Betonstabilitätswänden. Anstelle von Sandwichpaneelen wurde hier eine vollständige Vorhangfassade gewählt, so dass das Gebäude so schnell wie möglich wind- und wasserdicht ist. Außerdem fällt dadurch viel Tageslicht in das Büro.” Die Vorhangfassade ist mit einem Verbundrahmen versehen, der für den ästhetischen Abschluss sorgt. Aber auch mit Sonnenschutzlamellen und Screens, die zu einem angenehmen Raumklima beitragen und dafür sorgen, dass die Mitarbeiter ihre Bildschirme gut im Blick haben.

Das Betriebsrestaurant wird eng an die Montagehalle angebaut, erklärt Kastelijn. “Sobald die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind und das Gebäude vollständig wind- und wasserdicht ist, werden wir uns später um den Durchbruch zu einem kombinierten Gebäude kümmern.”
Der Startschuss für das Projekt in Vlodrop fiel vor etwa drei Jahren, als Vekoma Rides auf der Grundlage eines Vorentwurfs eine Ausschreibung für das neue Gebäude startete. “Wir haben das Projekt einschließlich möglicher Optionen/Optimierungen für die erste Phase ausgepreist und wurden auf dieser Grundlage in das Bauteam aufgenommen”, sagt Kastelijn. “Gemeinsam mit Vekoma Rides, dem Berater Phidias, dem Architekten LA | Architecten Ingenieurs, dem Ingenieurbüro Verhoeven und Leenders und dem Installateur Hoppenbrouwers haben wir dann den Plan weiterentwickelt. Wir waren für die Detailplanung, die strukturellen Prinzipien und die Materialisierung des gesamten Pakets verantwortlich. Vom Entwurf bis zum Bau, den Installationen, den Infrastrukturarbeiten und der Baustelleneinrichtung.” Bouwbedrijf van de Ven liefert auch die komplette Innenausstattung des Bürogebäudes. Von der Innenschreinerei, den Vorratskammern und den akustischen Konzentrationseinheiten bis hin zum Bodenbelag, den festen Möbeln, der Garderobe, der Funktions- und Stimmungsbeleuchtung und den Papierkörben in den Toiletten.
Eine Herausforderung bei diesem Projekt ist die kurze Vorlaufzeit in Verbindung mit der Vielzahl der Arbeiten, dem hohen Ausführungsniveau und den spezifischen Details. “Aber auch die Koordination mit allen Parteien, einschließlich des Kunden, damit in jedem Bereich die besten Entscheidungen getroffen werden”, sagt Kastelijn. Um das Jahr 2026 herum soll das neue Bürogebäude fertig sein. Das Gleiche gilt für die Gestaltung des Geländes, die das gesamte Paket aus Pflasterung, Ladesäulen, Beleuchtung, Zäunen, Toren und Landschaftsgestaltung umfasst.

“Durch die Verlegung des Hauptsitzes, der Montagehalle und des Lagers wird auf dem etwa 150 Meter entfernten jetzigen Gelände am Schaapweg in Vlodrop Platz geschaffen”, sagt Kastelijn. “Hier werden die derzeitigen Büros, die alte Fabrik und das Lager bald (teilweise) abgerissen, um Platz für den Neubau einer ca. 5.000 qm großen Halle für die Gleisproduktion zu schaffen.” Auch diese Arbeiten werden von Bouwbedrijf van de Ven ausgeführt.