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Fünf Elemente, ein Campus
Das Gebäude Water wird eine Fassade aus weißen und silbergrauen reflektierenden Fassadenplatten haben, die das Licht wie Wasser einfangen.

Fünf Elemente, ein Campus

In Hoofddorp entsteht derzeit das letzte Stück des groß angelegten Entwicklungsplans Park 20|20. Der Campus ist das letzte Teil des Puzzles und besteht aus fünf Bürogebäuden, die von MVSA als ein zusammenhängendes Ensemble entworfen wurden, wobei jedes Gebäude seine eigene Identität hat. Die Inspiration für dieses besondere Konzept liegt in der chinesischen Lehre des Feng Shui und den fünf natürlichen Elementen: Wasser, Holz, Erde, Metall und Feuer. Das Gebäude Water befindet sich derzeit im Bau.

“Jedes Gebäude ist mit einem der fünf Elemente verbunden, die wir in der Verwendung von Materialien, Farben und Aussehen umsetzen”, beginnt Mark Ohm, Projektkoordinator bei MSVA Architects. “So zeichnet sich das Gebäude Water durch die weißen und silbergrauen reflektierenden Fassadenplatten aus, die das Licht wie Wasser einfangen. Auf der Platzseite wird dieses Gebäude eine abgestufte Terrasse haben, die an einen Wasserfall erinnert. Die anderen Gebäude werden einen feurigen roten oder erdigen Farbton, eine warme Holzfarbe oder einen metallischeren Look haben, um ihrem Element zu entsprechen.”

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Ein großes Atrium bildet das zentrale Herzstück von Building Water. (Bild: WAX Architectural Visualizations)

PV-Paneele als architektonisches Element

Trotz dieser Unterschiede, so Ohm, bilden die Gebäude eine klare Einheit. “Dies wird durch starke horizontale Linien in allen Fassaden erreicht”, sagt er. “Diese horizontalen Linien verbinden die Volumen visuell und verstärken das Gefühl von Bewegung und Zusammenhalt. An der Süd- und Westfassade von Gebäude Wasser ragen die Bodenkanten wie horizontale Flossen hervor und bilden Vordächer. Diese vorspringenden Teile bieten nicht nur Sonnenschutz, sondern dienen auch zur Integration von PV-Paneelen. Sogar das Glas des Atriumdaches ist mit Solarzellen ausgestattet. Zusammen mit dem Hauptdach und den vorspringenden Teilen wurden also fast alle möglichen Flächen zur Erzeugung erneuerbarer Energie genutzt.”

BREEAM „Ausgezeichnet”

Die Nachhaltigkeit spielt daher eine zentrale Rolle bei der Entwicklung. Es wird angestrebt, für das gesamte Areal eine BREEAM Outstanding-Zertifizierung zu erreichen. “Die Installationen werden in Innenräumen gelöst.  

So gibt es beispielsweise keine Lüftungsanlagen auf dem Dach, unter anderem wegen der Höhenbeschränkungen durch die Nähe zum Flughafen Schiphol”, erklärt Ohm. “Das Gebäude Water hat fünf Stockwerke, wobei das Erdgeschoss leicht erhöht ist (+0,5 Meter) und somit als repräsentativer Ausstellungsraum für die Nutzer dient. Darunter befindet sich ein halb unterirdisches Parkhaus, das in mehreren Phasen unter allen fünf Gebäuden errichtet wird. Der Park selbst ist leicht erhöht und bildet eine große Fußgängerzone.”

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An der Platzseite wird das Gebäude eine stufenförmige Terrasse haben, die auf einen Wasserfall verweist.

Demontierbare Konstruktion

Der Campus ist so angelegt, dass die grüne Mittelzone in einen Platz mündet, der von den fünf Gebäuden umschlossen wird. “Dieser Platz bildet die Herzzone des Areals: ein Begegnungsort mit Terrassen und Eingängen auf dieser Seite”, sagt Ohm. “Am Gebäude Wasser sind auf der Platzseite in allen Geschossen begrünte Terrassen vorhanden, die den Nutzern auf jeder Ebene einen direkten Kontakt zur Parklandschaft und Ausblicke auf den Platz ermöglichen. Darüber hinaus sind die Gebäude in demontierbarer Bauweise konzipiert. So besteht das Haupttragwerk aus Stahl mit unverpressten Hohlkörperplatten, während Betonfertigteilkerne für Stabilität sorgen.”

Derzeit befindet sich das Gebäude Water im Bau. Das Gebäude Fire ist bereit für die nächste Phase (DO), während sich die anderen drei Gebäude noch in der Planungsphase befinden. MVSA bleibt in das ästhetische Management eingebunden, um die Qualität und Kohärenz dieses besonderen Campus-Konzepts zu gewährleisten. 

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