Vissers ist auf (kreislauforientierte) Abbrucharbeiten, Asbestsanierung, Chrom-6-Sanierung und Bodensanierung spezialisiert. Über achtzig Fachleute verbinden handwerkliches Können mit modernen Techniken, um sichere, effiziente und nachhaltige Lösungen zu realisieren. Nach Projekten wie Post, Eureka! und The Greenery in Breda sowie dem vollständigen Abriss der Rabobank und des Arendshof in Oosterhout wurde das Fachwissen von Vissers kürzlich für den Teilabriss des ‘Veerse Toren’ in Anspruch genommen.
“Der Veerse Turm ist nicht nur ein Treffpunkt für Raamsdonksveer, sondern auch der Ort, an dem Vissers und Oome Raamsdonk BV sich neu entdeckt haben”, erzählt Marc van Zon von Vissers. “In diesem besonderen Projekt kam unser Fachwissen voll zur Geltung. Um den denkmalgeschützten Wasserturm in seinem alten Glanz wiederherzustellen, haben wir beispielsweise alle alten und verputzten Mauerwerksabschnitte entfernt.” Eine Herausforderung dabei war die runde Form des Gebäudes. “Das Mauerwerk war konisch in die Betonkonstruktion eingeschlossen, sodass unsere Mitarbeiter ständig gegen den Widerstand hämmern mussten. Um ihre Arbeit zu erleichtern und eine höhere Abbruchleistung zu erzielen, haben wir mit einer Diamant-Kreissäge vertikale Streifen gesägt, um das Mauerwerk zu lösen.” Außerdem hat Vissers die ursprünglichen Positionen der Ornamente freigelegt.
Um den ehemaligen Wasserturm für seine neue Funktion vorzubereiten, hat Vissers zahlreiche Aussparungen in die Rohbauwand eingebracht. Zum Beispiel für die Fensterfronten, Oberlichter, den Aufzug, das Treppenhaus und die Türen. “Eine besondere Herausforderung stellte dabei der 300 m³ große Betonwasserspeicher dar, in dem wir mit Kettenzügen und Diamant-Wandsägen alle Wand- und Bodenausschnitte vorgenommen haben”, erzählt Van Zon. “Eine ziemliche Herausforderung, da in großer Höhe gearbeitet werden musste. Eine Aussparung von 1 m² Größe und 20 cm Dicke wiegt schnell 500 Kilo. Während wir diese Teile normalerweise mit einem Gabelstapler oder einem Kran abheben können, war das im Veerse Toren nicht möglich. Deshalb haben wir auf die Technik der alten Ägypter zurückgegriffen.”
Anstelle von 500-Kilo-Stücken hat Vissers Stücke mit einem Gewicht von maximal 140 Kilo gesägt, die an altmodischen Kettenzügen aufgehängt, auf Rollwagen geladen und anschließend über Gerüstrohre nach draußen gerollt wurden. “Anschließend wurden sie auf dem Gerüst in die Hand genommen und mit einer Sackkarre in den Bauaufzug gerollt”, erzählt Van Zon. “Aufgrund des großen Abstands zwischen den Etagen und der damit verbundenen hohen Sturzgefahr wurde sehr viel mit Sicherheitsleinen gearbeitet. Unsere Jungs durften keine Höhenangst haben.”
Vor den Maurerarbeiten und dem Einbau der Aussparungen hat Vissers auch die Holzverkleidungen, Holzböden und Stahltreppen entfernt. “Aufgrund des begrenzten Platzes wurde von unten nach oben gearbeitet”, fasst Van Zon zusammen. “Dabei stand die Arbeitssicherheit im Vordergrund.”