Als Befürworter des leistungsorientierten Bauens, wie z.B. NOM-Bau und Renovierung, leistet der Verein Stroomversnelling einen wichtigen Beitrag zum kürzlich abgeschlossenenNOM-Bau und Renovierung, der einen so genannten "Renovierungsbeschleuniger" als Subventionsmaßnahme beinhaltet. "Wir haben gesagt: Gebt das Geld nicht den Bittstellern", sagt der Vorsitzende Leen van Dijke. "Gebt es dem verarbeitenden Gewerbe, damit es investieren und innovieren kann."
Der Enthusiasmus von Van Dijke, der kürzlich für eine dreijährige Amtszeit als Vorsitzender wiedergewählt wurde, ist nach sieben Jahren Stroomversnelling nicht weniger groß. "Wir haben 2019 die Marke von 10.000 NOM-Renovierungen und -Neubauten überschritten, und wir haben unsere Existenz auch mit Qualitätsentwicklung bewiesen. Mit Aedes und Bouwend Nederland haben wir zum Beispiel eine neue Vertragsform für Wohnungsbaugesellschaften entwickelt, die auf einem standardisierten Lastenheft mit einheitlichen, leistungsorientierten Anforderungen basiert."

Die Vorsitzende von Stroomversnelling Leen van Dijke bei einem Arbeitsbesuch. (Bild: Contentpoint)
Die Allianz, die seit letztem Jahr Mitglied des Stroomversnelling ist, hat ein eigenes schlankes Konzept für die Verbesserung der Nachhaltigkeit von Häusern entwickelt, das auch prozessorientierte Nachhaltigkeit beinhaltet. NOM-Renovierung und NOM-Neubau nach industrialisierten Methoden, Aktivitäten, die der Stroomversnelling als gemeinnützige Organisation fördern sollte, stehen im Einklang mit den jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen, sagt Van Dijke. "Die robotergestützte Produktion reduziert die Arbeitsstunden, sowohl in der Fabrik als auch auf der Baustelle. Was die Emissionen betrifft, so geht das Messer sogar in beide Richtungen: Die vorgefertigte Produktion führt zu weniger Transportbewegungen und das NOM-Haus an sich reduziert den Energiebedarf und -verbrauch. Außerdem reagieren NOM-Konzepte nachweislich weniger empfindlich auf Preissteigerungen als traditionelle Bauweisen.

Der Stroomversnelling braucht dringend die Körperschaften, um in Schwung zu kommen und den Bereich zu einem quartiersorientierten Ansatz zu erweitern, mit einem Entwicklungstisch, der sich auf den Nachbarschaftsansatz der Gemeinden konzentriert. (Bild: Frank Hanswijk)
Wenn man ein Haus schrittweise auf den Nullzähler bringt, will man natürlich nicht später bestimmte Eingriffe in das Haus rückgängig machen müssen, um es nachhaltiger zu machen. Ein Gütesiegel, das mit "reuefreien Maßnahmen" ausgestattet ist, kann dabei helfen, sagt Van Dijke. "Das NOM Keur 'on steps' steht kurz vor der Einführung und ermöglicht es zum Beispiel, 'Zero-on-the-Meter' in Phasen unter dem Gütezeichen zu erreichen. Wir sollten uns nicht auf eine Methode versteifen, obwohl die Bedarfsreduzierung der Ausgangspunkt für jeden Energieträger ist. Heute sitzt man manchmal mit einer Decke auf dem Schoß auf dem Sofa. Wenn der Wärmebedarf gesenkt wird, muss auch der Komfort steigen, wobei die Lebenshaltungskostenneutralität der Ausgangspunkt ist. Letzteres ist auch auf unser Drängen hin in das Klimaabkommen aufgenommen worden, damit die Energiewende auch für Privatpersonen und VvEs zugänglich ist und bleibt, auch wenn sie weniger finanzstark sind."
Der Stroomversnelling braucht die Unternehmen dringend, um in Schwung zu kommen, und erweitert den Bereich auf einen quartiersbezogenen Ansatz, mit einem Entwicklungstisch, der sich auf den Nachbarschaftsansatz der Gemeinden konzentriert. Van Dijke: "Für die Kommunen stellen sich viele Fragen, z. B. 'Wie kriege ich ein ganzes Viertel vom Gas weg?' Hier können und wollen wir mit unserem Entwicklungstisch und dem so genannten 'Nachbarschaftsleitfaden' helfen. Dazu gehören auch Fragen wie "Wie gehe ich mit gesprenkelten Grundstücken um?". Wir sind stolz auf das Erreichte, an den Spielregeln wird noch gefeilt und die Aktivitäten werden ausgebaut. Auch die Produktionskapazitäten im Bauwesen müssen erhöht werden. Das gerät jetzt unter Druck, auch weil das Know-how unserer Bauindustrie verstärkt in Ländern wie Deutschland gesucht wird. Aber unterm Strich bleibt es dabei: Die Industrie muss anfangen, es zu tun.