Die Sanierung des ABN AMRO-Büros am Foppingadreef in Amsterdam-Zuidoost umfasst sowohl eine Rundum-Renovierung als auch eine Sanierung und einen Neubau. ARTON übernimmt dabei die Betonarbeiten. Von den Fundamenten, Wänden und Böden über die Fertigteilmontage bis hin zu verschiedenen Rückbauarbeiten.
ARTON ist auf die Realisierung komplexer und hochwertiger Betonarbeiten spezialisiert. Nach namhaften Projekten wie Bajeskwartier und Valley Amsterdam, Hoog Catharijne und Wonderwoods Utrecht und Lightyards Eindhoven ist der Betonspezialist aus Osse auch an der Sanierung der ABN AMRO-Büros maßgeblich beteiligt. “Im Auftrag von BAM Bouw en Techniek haben wir die Arbeitsmethoden und die technische Detaillierung mit Stützen und Wandschalungen geliefert, einschließlich der Auftragserstellung für die verschiedenen Betonarbeiten”, sagt John Jaspers, Arbeitsplaner im Auftrag von ARTON.
Die Umnutzung eines der größten Rundum-Sanierungsprojekte Europas erfordert laut Jaspers eine Menge. “Schließlich haben wir es mit neun Baustellen im, am, auf und unter dem Gebäude zu tun, wobei unsere Arbeit mit verschiedenen Nebenbeteiligten koordiniert werden muss. Unser erfahrenster Bauleiter Mark Gerlag hat den gesamten Auftrag in Absprache mit den sieben Bauleitern von BAM Bouw en Techniek, die für verschiedene Bauteile, Standorte und andere Unternehmen zuständig sind, gut geleitet. Sowohl (zeit-)technisch als auch logistisch wurde unserer Organisation viel abverlangt. Unsere Flexibilität und Kreativität bei der Ausarbeitung aller Pläne wurde bis zum Äußersten ausgereizt, da wir neue Elemente hinzufügen oder strukturelle Anpassungen an einer bestehenden Situation vornehmen mussten.”
Dass die Bauarbeiten bereits während des Abrisses begannen, war laut Jaspers unvermeidlich. “Wegen des Wasserdrucks musste zuerst ein Teil des Parkhaus-Kellerbodens gegossen werden, damit das darüber liegende Erdgeschoss abgerissen werden konnte. Im Gebäudeteil D haben wir zum Beispiel zusätzlich Kerne und Sprinklertanks unter den bestehenden Böden realisiert, mit Aussparungen für die Fertigteilkerne. Außerdem haben wir selbstverdichtenden Beton durch Gießlöcher gegossen. Zurzeit wird das bestehende Erdgeschoss herausgeschnitten, um die Böden und Wände für den Eingang zum Fahrradkeller zu errichten. Es ist sehr schön zu sehen, dass die Verbindung mit den hergestellten Demos jetzt reibungslos funktioniert. Gemeinsam mit unseren festen Partnern Matemco und Doka haben wir die aufwändigsten Stützen und Schalungen hergestellt.”
“Wenn wir uns die schönen Holzbauten jetzt ansehen, wissen wir, dass sie auf einem guten Fundament stehen”, schließt Jaspers. “Ein Fundament, auf das wir als Team unglaublich stolz sein können. Auf den neuen Holzböden haben wir die Betondruckschichten gegossen und fertiggestellt.”