Kurz vor Ende des Jahres 2025 werden die Gärten von Sandoel fertiggestellt. Das vielseitige Wohnprojekt zeichnet sich durch eine kluge Bauabstufung, eine intensive Nutzung von Fertigelementen, eine flexible Käuferbetreuung sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Bauträger, Architekt, Wohnungsbaugesellschaft und festen Baupartnern aus. Mit Eigentums- und Mietwohnungen, einem gemeinschaftlichen Fahrradschuppen als verbindendes Herzstück und einem charakteristischen, mit den Jahren heller werdenden Fassadenziegel hat das Projekt eine klare eigene Identität erhalten.
Nach einer früheren erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Bauträgern HK Vastgoed und Willigen Partners wurde das Bauunternehmen JG Timmer mit der Realisierung der Gärten von Sandoel beauftragt. “Das Projekt besteht aus drei Wohngebäuden mit insgesamt 56 Wohnungen”, erklärt der Arbeitsplaner Niels van Zuijlen. “Die drei Gebäude sind in die Blöcke A, B und C unterteilt. Block A umfasst 24 Eigentumswohnungen, Block B 20 Eigentumswohnungen und Block C 12 Mietwohnungen, die für das Wohnungsunternehmen Thuisvester realisiert wurden. Der Entwurf stammt von Bijl Architects, die ein kohärentes und erkennbares Ganzes mit großer Aufmerksamkeit für Materialisierung und Aussehen entworfen haben.”

Im Jahr 2023 berechnete das Bauunternehmen JG Timmer alle Komponenten des Projekts und arbeitete den Entwurf als Ausführungsplanung (UO) aus. “Dabei wurde der Entwurf des Architekten so weit wie möglich respektiert und gleichzeitig eine effiziente und technisch optimale Ausarbeitung angestrebt”, erklärt Van Zuijlen. “Der Bau folgte einer klaren Reihenfolge: zuerst Block A, dann B und dann C. Innerhalb dieser Reihenfolge wurde in einem ‘Zug’ gearbeitet: zuerst das Erdgeschoss, dann die Stockwerke, immer nacheinander. Block C hat ein Stockwerk weniger als A und B und kein Untergeschoss, was bedeutete, dass dieses Gebäude früher für die Dachdeckungs- und Fertigstellungsphase bereit war.”
Die Struktur des Projekts besteht aus einem Fundament auf Pfählen mit einer Hülle aus tragenden Wänden aus Kalksandstein und breiten Decken darüber. “Die Außenwände sind mit einem charakteristischen Stein gemauert, der Mergel enthält. Beeinflusst durch Licht und Witterung wird dieser Stein im Laufe der Jahre immer weißer und verleiht dem Gebäude einen lebendigen und zeitlosen Charakter. Vorgefertigte Balkon- und Galerieelemente aus Beton und bildbestimmende Betonbänder um jedes Stockwerk verstärken das architektonische Bild”, sagt Van Zuijlen. Zwischen den drei Gebäuden befindet sich ein gemeinsamer Fahrradschuppen, der in Fraké ausgeführt ist. “Dieses Holz findet sich auch in der Lattenkonstruktion von Block C wieder”, sagt er.”

Mit drei Gebäuden und 56 Wohnungen war es laut Van Zuijlen eine Herausforderung, den Bauprozess kontinuierlich voranzutreiben. “Ein kleiner Knick im Kabel erforderte sofort eine Anpassung an mehreren Stellen. Gute Koordination und Flexibilität in der Planung waren hier unerlässlich.” Bei Block C hat Thuisvester seine eigenen Standards so weit wie möglich integriert. “Das erforderte aufgrund bestehender Wartungsverträge weitreichende Abstimmungen mit den regulären Nachunternehmern und Lieferanten der Wohnungsbaugesellschaft.” Ein weiterer wichtiger Aspekt bei diesem Projekt war für das Bauunternehmen JG Timmer die Käuferbetreuung, die komplett im eigenen Haus durchgeführt wurde. “Dabei galt es, so flexibel wie möglich auf die Wünsche der Käufer einzugehen, und zwar innerhalb klarer und knapper Fristen, die für ein Projekt dieser Größenordnung angemessen sind.”
Die Wohnungen in Sandoel Gardens wurden in den letzten Dezemberwochen fertiggestellt und sind inzwischen alle bezogen. Auch die Landschaftsgestaltung ist weitgehend abgeschlossen.