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Involvierte Konstruktionen und wuchernder Raum
Die Logistik ist die größte Herausforderung. (Bild: Dura Vermeer Bouw Midden-West)

Komplizierte Strukturen und wuchernder Raum

Eine Nachbarschaft über eine Nachbarschaft

Im OKU-Haus am Koningin Wilhelminaplein in Amsterdam-West werden 324 Mietwohnungen gebaut. Keine einzige dieser Wohnungen ist ebenerdig. Ein Teil wird über dem bestehenden Modehaus gebaut, mit Stützpfeilern, die quer durch das Haus verlaufen. Der andere Teil wird auf W-Säulen platziert, so dass er zwischen dem Fashion House und dem angrenzenden Berghaus zu schweben scheint. 

Die Wohnungen im OKU-Haus sind Teil der Gesamtsanierung des Gebiets um das World Fashion Centre. Durch die Verbindung verschiedener Teile des Gebiets mit dem Bau einer Brücke, eines öffentlich zugänglichen Platzes und eines für alle zugänglichen Parkplatzes wird das Gebiet zu einem lebendigen Ort für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher. Durch viel Grün und Stege werden verschiedene Treffpunkte geschaffen.
zum Wasser. 

Der Bauträger Boelens de Gruyter hat das Projekt im Auftrag des Pensioenfonds van de Metalektro (PME) an die Wohnungsbaugesellschaft Stadgenoot, Syntrus Achmea und De Ranitz B.V. zur Realisierung verkauft. Dura Vermeer Bouw Midden West baut 112 Sozialmietwohnungen für Stadgenoot, 108 mittlere und freie Mietwohnungen, 104 freie Wohnungen und ein zweistöckiges Parkhaus für Syntrus Achmea im Auftrag der PME sowie die Gewerbeflächen für De Ranitz B.V. "Es ist ein anspruchsvolles Bauvorhaben", kann Erwin Joustra, Bauleiter von Dura Vermeer Bouw Midden West, sofort sagen. "Wir bauen sozusagen ein 'Viertel auf einem Viertel'. Das macht es möglich, dem knappen Raum mehr Wohnraum hinzuzufügen." 

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Die Kombination von Ortbeton und Fertigteilen spart Beton und Bewehrung. (Bild: Dura Vermeer Bouw Midden-West)

Unkrautvernichtung im Raum

So groß die baulichen Herausforderungen auch sind, die größte Herausforderung ist die Logistik in Verbindung mit den großen Bauwerken. Auf der einen Seite wurde eine Baustraße für die Anlieferung von Kränen und anderen Geräten gebaut, auf der anderen Seite befindet sich ein Graben. Auf der Rückseite wurde ein schmaler Streifen als Baustelle eingerichtet, und auf der Vorderseite wurde ein Stück Gehweg angelegt, um mehr Platz zu gewinnen. Dennoch müssen sechzehn Meter lange Säulen mit einem Durchmesser von einem Meter eingebracht werden. "Es sind schwere Kräne erforderlich, um diese großen Kerle an ihren Platz zu manövrieren", sagt er.

Sicheres Arbeiten

Um Risiken zu vermeiden, wurde alles in einer Baustellenzeichnung festgehalten. Auf dieser Grundlage wurden alle Situationen im Voraus berücksichtigt. Wie und wann können die Materialien eingebracht werden? Wann kann gehoben werden? Joustra: "In den ersten fünf Stockwerken wird mit Ortbeton gebaut, wobei der Beton vor Ort in die Schalung gegossen wird. In den darüber liegenden Stockwerken werden Betonfertigteile verwendet. Für beide Bauweisen müssen viele Materialien angeliefert werden, aber es sind weniger logistische Bewegungen erforderlich." Die Kombination der Bauweisen spart Beton und Bewehrung. 

Stahlkastenboden

Die größte Bewegung ist die Lieferung der Stahlkonstruktion für die Flügel und Säulen. Der Kastenboden wird aus rechteckigen Stahlelementen von 1 bis 1,2 m Höhe hergestellt, die an Ort und Stelle verbunden und verschweißt werden. Der aufgebaute Kastenboden ruht auf großen Stahlstützen und bildet das Fundament in 16 Metern Höhe für das fünfte bis zehnte Stockwerk.

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Hohe Bautätigkeit

Die 112 Wohnungen für Stadgenoot sollen im Dezember 2023 fertiggestellt werden. Die Fertigstellung des restlichen Gebäudes einschließlich des Parkhauses ist für Mai 2024 geplant. "Das ist eine echte Herausforderung. Wenn man dann noch die engen Straßen berücksichtigt, wird einem klar, dass es viele Faktoren gibt, die zu Verzögerungen führen können. Aber bis jetzt läuft alles nach Plan."

Umweltkommunikation

"Die Logistikaktivitäten erfordern einen umfassenden Ansatz für die Umgebung. Wie können wir die Anwohner am besten über unsere Arbeit informieren und wie können wir zum Beispiel unsere Baustellen so einrichten, dass ihre Erreichbarkeit nicht beeinträchtigt wird? Die Umgebung wird gut über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Neben unseren Kunden geben wir Informationen über verschiedene Kommunikationsmittel wie eine Bau-App und einen Newsletter weiter. In der Regel stoßen die Informationen auf positive Reaktionen, aber auch auf Neugierde. Im letzteren Fall beantworten unsere Mitarbeiter gerne die Fragen. Darüber hinaus haben wir den Fortschritt besser im Griff und unter Kontrolle. Eine echte Win-Win-Situation", sagt Joustra.

Informationen zur Konstruktion
  • Kunden Stadgenoot, Syntrus Achmea/PME und De Ranitz B.V., Amsterdam
  • Architekturbüro KCAP Architects&Planners, Rotterdam
  • Konstrukteur Van Rossum Raadgevende Ingenieurs, Amsterdam
  • Auftragnehmer Dura Vermeer Bouw Midden West, Cruquius
  • Bauzeit August 2021 - Mai 2024

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