Aurora Amsterdam befindet sich an einer Kreuzung von Stadtteilen, hat eine monumentale Fassade und ein bestehendes Untergeschoss. Für den neuen Erweiterungsbau war ein völlig erschütterungsfreies Fundament erforderlich, das auf engstem Raum und mitten im Herzen der Stadt ausgeführt werden sollte. Ein Auftrag für Ras Heiwerken.
Die Baustelle von Aurora liegt an einer Lebensader von Amsterdam, wie Klaas Ras es nennt. “Dies ist einer der verkehrsreichsten Punkte der Stadt. Man muss hier mit begrenztem Platz, wenigen Lagermöglichkeiten und ständigem Verkehr um einen herum zurechtkommen.” Das macht die Gründungsarbeiten besonders heikel. Eine schwingungsarme Rammung mit Stahlrohrpfählen kam nicht in Frage. “Da man sich mitten in der Stadt befindet, kommt das nicht in Frage”, sagt er.”
Für Aurora wählte Ras Heiwerken Schneckeninjektionspfähle, die mit kompakten Bohrgeräten erschütterungsfrei eingebaut werden. “Aufgrund des Grundwasserspiegels sind diese Art von Pfählen die beste Option für diese Arbeiten. Sie sind auch am haltbarsten. Man kann sie mit kleinen Maschinen einbringen, die wenig Kraftstoff verbrauchen und keine Emissionen verursachen, aber schwer genug sind, um diese schweren Pfähle in den Boden zu bringen.”
Das Besondere an dem Projekt war, dass der Anbau auf einem bestehenden Keller errichtet wurde. “Wir befanden uns im Erdgeschoss, aber der größte Teil des Grundstücks war bereits unterkellert. Wir fertigten und montierten dafür Schächte und setzten sie in den Keller. Dann haben wir von oben Pfähle durch diese Schächte eingesetzt. Dies war notwendig, um Überschwemmungen zu verhindern. ”Wenn man dort ein Loch ohne Verkleidung bohrt, würde sich der Keller mit Wasser füllen.“
Die Gehäuse wurden speziell für dieses Projekt in der eigenen Fabrik von Ras angefertigt. “Das ist eine unserer Spezialitäten. Wir haben sie selbst hergestellt, installiert und wieder entfernt.”
Laut Ras bestand die größte Herausforderung in den Därmen. “Das erforderte eine gute Vorbereitung. Das war hier fast genauso wichtig wie die Ausführung.” Die Abstimmung mit Van Wijnen und dem Statiker spielte dabei eine große Rolle. “Wir haben uns im Vorfeld gut beraten und gemeinsam herausgefunden, wie wir das sicher und genau machen können.”
Trotz der Komplexität blickt Ras mit Freude auf die Arbeit zurück. “Es sind Projekte wie dieses, die den Spaß an der Arbeit erhalten. Ein bisschen Herausforderung an so einem Ort, das macht es spannend. Und innerstädtisches Bauen auf engstem Raum, das ist genau das, was wir gerne machen.”