Im Zentrum von Eindhoven arbeitete Theo Boons an dem umfangreichen Projekt „Nieuw Bergen“. Danny Hapers leitete die Ausführung der Sanitär- und Haustechnikinstallationen in einem Projekt, das sich durch Vielfalt, maßgeschneiderte Lösungen und eine für das ursprünglich belgische Unternehmen neue Arbeitsweise auszeichnet.
Theo Boons ist ein Spezialist für Sanitär- und Heizungsanlagen bei Großprojekten. Das Unternehmen kümmert sich unter anderem um Sanitäranlagen, Wasserleitungen, Heizung und Lüftung. Auffällig ist die enge Verzahnung zwischen Planung und Ausführung. “Die Teams im Büro und auf der Baustelle arbeiten eng zusammen, wodurch Pläne schnell in die Praxis umgesetzt werden”, so Hapers. Durch diese Arbeitsweise kann Theo Boons flexibel skalieren und Projekte effizient organisieren.
Theo Boons konzentriert sich sowohl auf den belgischen als auch auf den niederländischen Markt. Eines dieser Projekte ist “Nieuw Bergen” in Eindhoven. Das Neubauprojekt besteht aus sieben Wohnblöcken mit einer Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen, was einen flexiblen Ansatz erforderte. Die Rolle von Theo Boons in dem Projekt war klar abgegrenzt. Das Unternehmen übernahm die Verlegung der Abwasserleitungen und die Installation der Wasserversorgungsanlagen in den Wohnungen. Darüber hinaus montierten die Monteure die Sanitäranlagen. „Hier haben wir uns speziell um die Abwasser- und Wasserleitungen gekümmert. Bei anderen Projekten übernehmen wir auch die Lüftungstechnik, aber für ‚Nieuw Bergen‘ wurde dafür ein anderer Spezialist beauftragt.“

Was Nieuw Bergen so besonders macht, ist die Kombination aus Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb eines Projekts. Vor allem der Eigentumswohnungsbereich brachte zusätzlichen Arbeitsaufwand mit sich. “Bei den Eigentumswohnungen durften die Bewohner ihre Sanitäranlagen selbst auswählen. Das bedeutet, dass keine Wohnung genau wie die andere ist. Die Käufer trafen ihre Auswahl im Voraus innerhalb eines festgelegten Budgets in unserem eigenen Showroom.” Auf dieser Grundlage wurden Zeichnungen und Übersichten erstellt. “Diese erhielten wir dann zurück, und darauf mussten wir während der Ausführung alles abstimmen.” Laut Hapers erforderte dies eine straffe Koordination. “Wir hatten es mit rund hundert Wohnungen zu tun, in denen alles ein wenig anders sein kann. Das muss man gut organisieren, sonst läuft es nicht.”
Für Theo Boons war dieses Projekt auch in anderer Hinsicht etwas Besonderes. Das Unternehmen ist in Belgien und den Niederlanden tätig. Und zwischen diesen Ländern gibt es Unterschiede. Das erforderte eine Anpassung. “Die Bauweise ist wirklich anders. Die Sanitärinstallationen bleiben gleich, aber der Bodenaufbau unterscheidet sich erheblich. In den Niederlanden wird viel in den Boden gegossen. In Belgien sind wir es gewohnt, eher auf dem Boden zu arbeiten.” Diese Unterschiede machten die Arbeit in den Niederlanden anfangs spannend. “Man muss gut umschalten und aufmerksam sein. Aber daran sind wir gewöhnt.”
Hapers blickt positiv auf das Projekt zurück. “Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit.” Die gewonnenen Erfahrungen nimmt das Team in zukünftige Projekte mit. “Man lernt jedes Mal dazu. Beim nächsten Mal geht man die Sache noch ein bisschen geschickter an und kann die Qualität noch weiter verbessern.”