Das neue Gebäude umfasst 2.161 m² Bürofläche, 2.819 m² Mezzanin und 32.241 m² Lagerfläche. Sowohl bei der Entwicklung als auch beim Bau wurde dem Komfort und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter große Aufmerksamkeit gewidmet. Neben ausreichendem Tageslicht und einem gesunden Mix aus offenen und geschlossenen Büroflächen spielt auch die Installationstechnik eine wichtige Rolle. Im Auftrag des Generalunternehmers Groothuis Bouwgroep war Batenburg Installatietechniek für alle gebäudebezogenen Installationen verantwortlich. Von mechanischen, elektrischen und Brandmeldeanlagen bis hin zu Beleuchtung, Daten- und Glasfaserinfrastruktur.
"Für die Grundbeheizung aller Büroräume wurde eine Fußbodenheizung gewählt, kombiniert mit VRF-Systemen für die lokale Steuerung", sagt Michiel van Doornik, Projektleiter bei Batenburg Installatietechniek. "Das VRF-System wird von drei luftgekühlten Wärmepumpen auf dem Dach gespeist und ermöglicht gleichzeitiges Heizen und Kühlen. Es geht praktisch keine Energie verloren: Wenn ein Teil des Gebäudes gekühlt wird, wird genug Wärme freigesetzt, um andere Räume zu heizen." Auf dem Dach befinden sich außerdem zwei Lüftungsanlagen mit 7.000 und 3.500 m³/h, die ausreichend Frischluft in die Hauptverwaltung bzw. in weitere Büroräume einbringen. "Die Lüftungsleistung entspricht in ausreichendem Maße der Bauordnung 2012 und ist auf die Anzahl der Mitarbeiter pro Raum berechnet. Dank der Wärmerückgewinnung gehen ein gesundes Raumklima und niedrige Energiekosten hervorragend Hand in Hand."
Zur Beheizung des Lagers wurden mehrere Lufterhitzer installiert. Darüber hinaus wurde das gesamte neue Gebäude mit LED-Beleuchtung ausgestattet. "Ausgangspunkt in den Büros war eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux auf der Arbeitsfläche", erklärt Van Doornik. "Darüber hinaus wurden hier Präsenzmelder installiert, was auch für die Regalwege im Lager gilt. Die Beleuchtung in den zentralen Fluren und Versandbereichen wird zentral geschaltet. Außerhalb des Gebäudes befindet sich eine 630 kVA Trafostation, die zwei Hauptverteiler speist. Das Gebäude ist nämlich in einen Gebäudeteil A und B unterteilt, was dem Bauherrn die Möglichkeit gibt, das neue Gebäude in Zukunft an ein zweites Unternehmen zu vermieten."