Im Bahnhofsviertel von Lelystad entstehen im Neubaukomplex „Hanzepark“ 107 Mietwohnungen. Das Maurerunternehmen GeMa Bouw aus Rijssen übernimmt die Maurerarbeiten: fugenlose Fassaden, bei denen jeder Stein millimetergenau passen muss.
Der Komplex „Spoordok“ ist Teil des Hanzeparks, dem ersten Bauprojekt im Stationsgebiet West. Die Wohnungsbaugesellschaft Centrada lässt hier drei Gebäude errichten, die jeweils eine eigene Höhe und Farbe haben und im Dudok-Stil entworfen wurden.
GeMa Bouw ist für die Maurerarbeiten bei diesem Projekt zuständig. Im September 2025 haben die Handwerker mit den Arbeiten begonnen. “Es ist ein großes Projekt”, erzählt Gerwin Nijland von GeMa Bouw. “Mit einigen Besonderheiten.” So wird das Mauerwerk beispielsweise stossfugenlos ausgeführt. “Das bedeutet, dass sich kein Mörtel zwischen den vertikalen Fugen befindet. Die Steine werden bündig aneinander gesetzt. Deshalb muss der Großteil der Steine zugeschnitten werden. Das ist ziemlich aufwendige Arbeit.” Die Maurer verfügen alle über Steinsägen und Staubsauger an ihrem Arbeitsplatz. “Alles muss perfekt zusammenpassen. Wir müssen also sehr präzise arbeiten.” Gleichzeitig wird die Fugenarbeit direkt miterledigt: beim sogenannten ‚Pointerwerk‘ bearbeiten die Maurer die horizontalen Fugen in einem Arbeitsgang.
Neben den Maurerarbeiten übernimmt GeMa Bouw auch die Dämmung. Diese besteht zum Teil aus HSB-Wänden mit Dämmung und zum Teil aus einer neuen Dämmung an Betonwänden.
Die Höhe des Komplexes macht die Logistik auf der Baustelle sehr aufwendig. Ziegel und Mörtel müssen mit einem Turmkran und Personenaufzügen nach oben befördert werden. Vorarbeiter versorgen die Stockwerke mit Schubkarren. Zudem weist die Fassade des Gebäudes viele Rundungen auf. Nijland: “Es gibt viel Rundmauerwerk. Aber wir haben ein gutes Team, bestehend aus erfahrenen niederländischen und rumänischen Maurern und einem starken Vorarbeiter, der alles koordiniert.” Die Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer Ter Steege und allen ausführenden Firmen verläuft sehr reibungslos. “Das macht bei einem Projekt wie diesem wirklich den Unterschied aus. Wenn man gut zusammenarbeiten kann, spart das sehr viel Arbeit. Dann kann man gemeinsam etwas Schönes auf die Beine stellen.”
Der Zeitplan ist eng. Die Maurerarbeiten müssen vor den Bauferien fertig sein. “Wir kommen gut voran. Wir haben noch etwa sieben, acht Wochen Zeit”, sagt Nijland. “Die Maurerarbeiten runden das Gebäude wirklich ab. Das ist das Schöne an unserer Arbeit: Es ist Arbeit, die sofort ins Auge fällt. Wenn wir da sind, sieht man wirklich, dass etwas passiert und dass das Gebäude immer schöner wird.”