Die Installationen im Steuerhaus des Tenderplein passen gut zu den Nachhaltigkeitszielen des Flughafens Schiphol. Dank des VRF-Systems von ImPro Techniek können Heizung und Kühlung energieeffizient bereitgestellt werden. Unabhängig pro Raum, was auch einen Energieaustausch zwischen den verschiedenen Gebäudezonen ermöglicht. Dadurch wird der Energieverbrauch minimiert und gleichzeitig der Raumkomfort auf das höchste Niveau gehoben.
Die Steuerkabine Tenderplein ist das erste modulare Holzbauprojekt am Flughafen Schiphol. Dieser innovative Ruheraum für Busfahrer besteht aus runden Holzmodulen, die vollständig demontiert und wiederverwendet werden können. Durch die intelligente Nutzung der vorhandenen Fundamentplatte der ehemaligen Wartehalle und dank der Anwendung einer modularen Holzkonstruktion und von Fassadenmodulen hat das Gebäude einen geringen CO2-Fußabdruck und einen beeindruckenden BCI-Wert von 70%.
ImPro Techniek wurde von der BAM aufgrund erfolgreicher Erfahrungen in der Vergangenheit frühzeitig in das neue Gebäude einbezogen. “Im Jahr 2023 haben wir an der Renovierung des Regierungsgebäudes am Surinameweg in Haarlem mitgearbeitet”, sagt Jesper Bocxe, Engineering Manager bei ImPro Techniek. “Ein Teil des Projektteams wurde dann auch zum Flughafen Schiphol mitgenommen, wo wir 2024 den Passage Point 90 realisiert haben. Und inzwischen steht auch der Stuurhut Tenderplein auf unserer Referenzliste. Im Auftrag von BAM Bouw en Techniek durften wir sowohl die Sanitär- als auch die VRF-Installation für dieses Projekt liefern.” Die Basis des Zweirohr-VRF-Systems bildet eine Wärmepumpe, die je nach Bedarf Wärme und/oder Kälte an eine Verteilerstation im technischen Bereich liefert. “Für die Emission in den Räumen haben wir Deckenkassetten-Innengeräte installiert.”
Die Klempnerarbeiten für ImPro Techniek umfassten die Realisierung von drei Toilettengruppen, einer Behindertentoilette, zwei Duschen und zwei Vorratskammern, sagt Bocxe. “Das Radhaus Tenderplein wurde, soweit möglich, vorgefertigt. Insgesamt wurden 22 Moduleinheiten zur Baustelle transportiert und gekoppelt. Zuvor haben wir bereits die Abflüsse und Wasserleitungen unter diesen Einheiten realisiert. Dadurch war es nicht mehr nötig, unter den Einheiten hindurchzukriechen. Nach der Fertigstellung kümmerten wir uns um den Innenausbau, auch hier mit so vielen vorgefertigten Komponenten wie möglich.”
Die Arbeit in Schiphol stellt besondere Sicherheits- und Transportanforderungen, so Bocxe. “Alle unsere Materialien wurden von den Großhändlern zu einem Hub gebracht”, sagt er. “Von hier aus sorgte ein ausgewählter Partner von Schiphol für den Just-in-time-Transport zum und am Flughafen. Eine gute Koordination war daher unerlässlich und machte diese Arbeit interessant und herausfordernd.”