Im Rahmen der groß angelegten Sanierung des „Rode Dorp“ wurden asbesthaltige Materialien aufgespürt und beseitigt. Nach eingehender Untersuchung wurden in etwa dreißig Wohnungen asbesthaltige Entlüftungsrohre gefunden. Diese wurden von ASB fachgerecht entfernt, ohne dass die Bewohner ihre Wohnungen verlassen mussten. Eine beeindruckende Leistung.
Als Partner von Nijhuis Bouw Apeldoorn spielt ASB bereits seit fast zehn Jahren eine wichtige Rolle bei der Asbestsanierung. “Dabei legen wir stets großen Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis”, versichert Chris van Beek, Bauleiter bei ASB in Veenendaal. “Bei diesem Projekt kam unsere Fachkompetenz mit sorgfältiger Kommunikation zusammen, denn die Asbestentsorgung muss nicht nur technisch einwandfrei erfolgen, sondern erfordert auch Rücksicht auf die Menschen, die dort wohnen.”


Die betreffenden Entlüftungsrohre verliefen von der Küche und der Toilette über das erste Obergeschoss und den Dachboden bis zum Dach, oft über eine Länge von etwa 8 Metern pro Wohnung, erinnert sich Van Beek. “Die Situation war von Haus zu Haus unterschiedlich: Manchmal waren Teile bereits bei früheren Renovierungen saniert worden, aber in vielen Fällen war eine vollständige Sanierung erforderlich. Und das beginnt immer mit der Schaffung einer absolut sicheren Arbeitsumgebung. Das bedeutete hier in den Häusern des Roten Dorfes den Bau einer sogenannten Containment-Kammer, eines luftdichten Raums aus Folie und Holzlatten auf dem Dachboden, in den Schlafzimmern und auf dem Flur. In einem der Schlafzimmer wurde anschließend eine spezielle Duschschleuse eingerichtet. Ein ziemlicher Aufwand, vor allem angesichts des begrenzten Platzes in den oft kleinen Zimmern.”
Während der Sanierung wurde im Containment kontinuierlich Unterdruck aufrechterhalten, damit keine schädlichen Fasern entweichen konnten. “Die Luft wurde aktiv abgesaugt und gefiltert”, erklärt Van Beek. “Nach dem Ausbau und der Verpackung der Rohre wurde der Schutzraum gründlich mit feuchten Tüchern und Spezialstaubsaugern gereinigt. Anschließend führte ein unabhängiges Institut Luftmessungen durch, um zu überprüfen, ob der Raum vollständig sicher war. Erst nach einer offiziellen Freigabe konnten wir den Schutzraum abbauen und das sorgfältig verpackte asbesthaltige Material gemäß den geltenden Vorschriften entsorgen.”
Obwohl die technischen Arbeiten pro Wohnung oft innerhalb eines Tages abgeschlossen sind, liegt die größte Herausforderung häufig bei den Bewohnern, sagt Van Beek. “Das Ausräumen der Zimmer und die Akzeptanz der umfangreichen Arbeiten erfordern klare Erklärungen und Verständnis. Genau hier machen wir den Unterschied: Wir arbeiten mit kompetenten Fachleuten zusammen, sorgen für eine klare Kommunikation und schenken den Bewohnern aufrichtige Aufmerksamkeit. Auf diese Weise haben wir auch unseren Beitrag zu einem sichereren und gesünderen Rode Dorp geleistet.”