Für das neue Vertriebszentrum von JYSK in Lelystad ist die Zugänglichkeit ein wichtiger Bestandteil. Hierfür liefert Stepless by Guldmann zwei Plattformlifte, die das Gebäude für alle zugänglich machen.
Ursprünglich ein dänisches Familienunternehmen, wird Stepless noch immer von zwei Brüdern geführt, die das Unternehmen von ihrem Vater übernommen haben. Von Enschede aus leitet Wim Nobbe zusammen mit Marcel Karst ein Team von 49 Mitarbeitern. “Wir sind Spezialisten für Deckenlifte und Zugänglichkeit. Über Stepless by Guldmann bieten wir unter anderem auch Plateaulifte an. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass jeder unabhängig ein Gebäude betreten kann
innen kann.”
Für das neue Vertriebszentrum von JYSK liefert Stepless zwei Plattformlifte. Am Haupteingang wird es einen maßgeschneiderten Plateaulift geben, der es ermöglicht, den Höhenunterschied zum Eingang selbstständig zu überbrücken. “Auf Knopfdruck öffnet sich das Tor und man kann auf die Plattform fahren, danach fährt der Lift auf das Niveau des Eingangs”, sagt Nobbe. “So kann man das Gebäude ohne fremde Hilfe betreten.”
Der Aufzug wurde an die Anforderungen des Auftraggebers angepasst. So wurden beispielsweise Farbe und Materialien an das Aussehen des Gebäudes angepasst. “Wir liefern oft Standardlösungen, aber hier war eine individuelle Anpassung erforderlich. Dann stimmen wir uns mit dem Werk und dem Bauunternehmer ab, um die richtige Ausführung zu finden.”


Neben dem Eingang liefert Stepless einen zweiten Plattformlift für den Logistikbereich des Gebäudes. Dort überbrückt der Lift einen Höhenunterschied zwischen zwei Plattformen, um Transportwagen sicher zu bewegen. Diese Anwendung stellte andere Anforderungen. “Ein Standardaufzug mit Plexiglas ist hier weniger geeignet, da er eher beschädigt werden kann. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Willy Naessens Niederlande, Vrolijk und dem Hersteller für eine robustere Version entschieden, die sich besser für eine intensive Nutzung eignet.”
Das Projekt schreitet gut voran, sagt Nobbe. “In den Wochen 20-21 werden wir die Aufzüge installieren. Die Vorbereitungen dafür verlaufen sehr reibungslos. Wir haben uns intensiv über Zeichnungen, Elektrik und Positionierung abgestimmt. Denn in guter Absprache kommt man zur besten Lösung”.”
Nobbe zufolge wächst das Bewusstsein für die Barrierefreiheit. “Die Kunden denken zunehmend im Voraus darüber nach. Auch JYSK, und das finde ich großartig. Nicht jeder kann eine Treppe benutzen. Darauf muss man bei einem Entwurf wirklich achten”. Er sieht diese Entwicklung bei einer Vielzahl von Projekten, von Vertriebszentren bis hin zu Museen und Regierungsgebäuden. “Barrierefreiheit sollte einfach Teil des Entwurfs sein. Dieses Projekt zeigt, wie das in der Praxis funktioniert.”