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Corps de Logis als Schlussakkord der Renovierung und Sanierung von Paleis Het Loo
Für den mittleren Teil des Palastes realisierte BudoBouw BV die imposante Eingangstreppe.

Corps de Logis als Schlussakkord der Renovierung und Sanierung von Palace Het Loo

Mit der Fertigstellung des Corps de Logis Ende August 2021 gehen die zweijährigen Bauarbeiten von BudoBouw BV im Paleis Het Loo in Apeldoorn zu Ende. Im Auftrag von und in enger Zusammenarbeit mit BAM Bouw en Techniek - Integrale Projecten Oost hat der Betonspezialist aus Zwolle alle Betonarbeiten für das Grundstück 2 ausgeführt: vom Bau des neuen, unterirdischen Foyers und der Pavillons über die Betonarbeiten für den renovierten Ost- und Westflügel bis hin zum Betonboden und Betondach des Büro- und Energiegebäudes. Direktor Denis van Wijk und Geschäftsführer Jeroen van Ostaijen von BudoBouw BV blicken auf ein erfolgreiches, aber auch herausforderndes Projekt zurück, bei dem einige schöne Erfolge erzielt wurden.

Die Handschrift von BudoBouw BV findet sich auch unter der ungewöhnlichen, geschwungenen Betonwerkskonstruktion im Deck der unterirdischen Erweiterung.

Van Wijk und Van Ostaijen erwähnen das Corps de Logis als erstes Highlight. Für diesen mittleren Teil des Palastes realisierte BudoBouw BV nicht nur die imposante Eingangstreppe, sondern auch die spezielle, geschwungene Betonwerkskonstruktion im Deck der unterirdischen Erweiterung. "Wir haben in Belgien spezielle Kunststoffformen anfertigen lassen, die die Form der so genannten Gewölbe vorgeben", sagt Van Wijk. "Unter dem Deck und auf der stählernen Hilfskonstruktion von Matemco haben wir verschiedene Träger und Platten angebracht und so eine flache Arbeitsplattform geschaffen. Auf dieser Arbeitsplattform wurden die Kunststoffformen platziert und anschließend die Bewehrung hinzugefügt." Van Ostaijen: "Auf dem Deck wurde die Eingangstreppe zum Gebäude ausgegossen. Dann haben wir den Beton für die Gewölbe und die Eingangstreppe in einem Zug gegossen. Nachdem der Beton ausgehärtet war, haben wir die Formen vorsichtig entfernt, und die Gewölbe wurden schön sichtbar."

Offen und leicht

Das Herzstück von Palace Het Loo besteht aus wunderbar großen und hohen Räumen. "Die Außenwände sind im Durchschnitt einen Meter dick und 6 Meter hoch", erklärt Van Ostaijen. "Zwischen den Innen- und Außenwänden aus Beton befindet sich ein Rahmen aus Stahlträgern, auf dem das Erdgeschoss aus Beton aufgesetzt ist. Dieses Erdgeschoss besteht sowohl aus Rinnen- als auch aus Breitwanddecken. Auf dem Erdgeschoss wurden Aufkantungen aus Beton angebracht, auf denen ein gläsernes Oberlicht installiert wurde. Dadurch fällt viel natürliches Licht ein, was die Räume sehr offen und hell erscheinen lässt.

Erneuert und gestärkt

Auch die Betonarbeiten in den östlichen und westlichen Pavillons der unterirdischen Erweiterung sind etwas Besonderes, betont Van Wijk. "Das Gleiche gilt für die imposante Größe und Dicke der Wände, die sich über das gesamte Baufeld 2 verteilen. Sowohl innen als auch außen." Van Ostaijen: "Bei der Erneuerung des Ostflügels haben wir die bestehende Struktur teilweise erneuert und verstärkt, um höhere Nutzerlasten zu ermöglichen. In diesem Gebäudetrakt haben wir unter anderem die Betonpfähle, Aufzugsschächte und Böden eingebaut. Kurz vor dem Sommer 2021 wurden außerdem drei weitere Treppenhäuser fertiggestellt. Auch im Bürogebäude wurden die letzten Böden gegossen, so dass ein solides und stabiles Fundament für das Baufeld 2 entsteht." 

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