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Die Remise: Bauen mit Blick auf das, was bald zählen wird

Die Remise: Bauen mit Blick auf das, was bald zählen wird

Am Rande von Heerhugowaard wird an De Remise gearbeitet: ein neuer Wohnkomplex mit Sozialwohnungen. Für viele künftige Bewohner bedeutet dies erschwinglichen Wohnraum in einer Zeit, in der dies alles andere als selbstverständlich ist.

Auf der Baustelle geht es um Planung, Koordination und Ausführung. Elektropartners kümmert sich in Zusammenarbeit mit Van Wijnen und anderen um die gesamte Elektroinstallation. “Es ist ein Projekt, bei dem viel zusammenkommt”, sagt Projektleiter Arno Jong. “Man hat es mit einem engen Zeitplan, mehreren Parteien und einer großen Anzahl von Häusern zu tun, die gleichzeitig gebaut werden. Da ist es besonders wichtig, dass man den Überblick behält und dass die Ausführung korrekt ist.”

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Elektropartners macht nicht nur eine Installation für De Remise, sondern Dutzende in Folge.

Wiederholung erfordert Präzision

Die Arbeiten umfassen die Installation aller elektrischen Anlagen in dem Komplex. Von der Infrastruktur bis zu den Anschlüssen in den Wohnungen. Auf dem Papier ist das klar, in der Praxis ist es vor allem eine Frage des Rhythmus und der Genauigkeit. “Man macht nicht nur eine Installation, sondern Dutzende hintereinander”, erklärt Jong. “Darin liegt die Herausforderung. Alles muss auf dem gleichen Niveau sein. Keine Abweichungen, keine Überraschungen hinterher. Das erfordert Disziplin in der Arbeitsweise”.”

Dabei geht es auch darum, wie die Energie erzeugt wird. Jedes Haus wird eine eigene PV-Anlage haben, mit der die Bewohner bald ihre eigene Energie erzeugen werden. “Das ist ein logischer Schritt”, sagt Jong. “Man sieht, dass die Energie immer näher an den Nutzer herankommt. Dies ist ein praktisches Beispiel dafür.”

Gemeinsame Arbeit vor Ort

Die Remise wird in einem Bauteam realisiert, in dem verschiedene Parteien intensiv zusammenarbeiten. Diese Arbeitsweise sorgt für kurze Kommunikationswege und ermöglicht es, bei Bedarf schnell zu wechseln. “Man sitzt sich hier nicht gegenüber, sondern nebeneinander”, sagt Jong. “Wenn etwas auftaucht, löst man es gemeinsam. Das funktioniert angenehmer und verhindert, dass sich Dinge festfahren.”

Diese Zusammenarbeit spiegelt sich auch in der Atmosphäre auf der Baustelle wider. “Die Leute arbeiten einfach hart, aber zwischendurch wird auch gelacht. Neulich haben wir alle auf der Baustelle gegrillt. Solche Dinge passieren ganz natürlich. Man merkt, dass die Leute einfach gut miteinander auskommen.”

Ein Beruf, der über den Tellerrand hinausschaut

Elektropartners ist ein in Heerhugowaard ansässiges Familienunternehmen mit einem starken Fokus auf Elektrotechnik und Energie. Dieses Interesse ist tief in der Organisation verwurzelt. Anlagen werden nicht nur gebaut, sondern auch bis ins Detail durchdacht und verstanden. Diese Arbeitsweise spiegelt sich auch in Projekten wie De Remise wider. Was als solides Fundament beginnt, berührt zunehmend größere Fragen der Energienutzung.

Die Stromnachfrage steigt. Die Netzkapazität ist unter Druck. Und damit verändert sich auch die Rolle der Elektrotechnik. “Die Kunden stellen zunehmend Fragen, die über die reine Installation hinausgehen”, sagt Jong. “Wie geht man mit begrenzter Kapazität um? Wie stellt man sicher, dass man innerhalb der Grenzen bleibt? Solche Dinge.”

Der Umgang mit einem sich wandelnden Energiesystem

Während es in der De Remise darum geht, die Grundlagen richtig zu machen, gibt es an vielen anderen Orten komplexere Probleme. Verbindungen, die nicht gestärkt werden können, Unternehmen, die nachhaltiger werden wollen, aber nicht weiterkommen. In solchen Situationen geht es darum, das Vorhandene besser zu nutzen. Weniger zu verbrauchen, lokal zu erzeugen, Energie zu speichern und die Nutzung intelligenter zu gestalten. “Die Auffassung, dass etwas nicht möglich ist, ist keineswegs immer richtig”, sagt Jong. “Oft ist mehr möglich, wenn man die Art und Weise, wie Energie genutzt und verteilt wird, anders betrachtet.” Anlagen werden so Teil eines größeren Ganzen, in dem Technik und Nutzung immer enger miteinander verbunden sind. Dies erfordert eine andere Sicht- und Arbeitsweise.

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