Bei Lightyards in Eindhoven realisierte Arton in beeindruckendem Tempo den Rohbau des Parkhauses sowie der Wohngebäude Lumen und Highlight, die 30 bzw. 75 Meter hoch sind. Ein solches Projekt mit einem straffen Bautempo erfordert handwerkliches Können und organisatorisches Geschick. “Die Herausforderung bestand darin, alles so zu organisieren, dass jeder zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und mit den richtigen Produkten arbeiten konnte”, sagt John Jaspers, Arbeitsvorbereiter bei Arton. “Das erforderte präzise Tagespläne und eine ständige Abstimmung mit allen beteiligten Parteien. Wir entwickelten einen Arbeitszyklus, mit dem wir bei Lumen alle neun Tage ein Stockwerk fertigstellen konnten – schneller als vereinbart – und bei Highlight planmäßig alle sechs Tage.”
Für Arton, das auf die Ausführung komplexer und hochwertiger Betonarbeiten spezialisiert ist, bestand die erste Herausforderung in einer guten Vorbereitung. “Diese Geschwindigkeit ist nur erreichbar, wenn alle technischen Rahmenbedingungen stimmen und man von allen das nötige Engagement erhält. Deshalb haben wir uns intensiv mit allen Beteiligten abgestimmt. Man kann nämlich noch so einen guten Plan erstellen, aber letztendlich entscheiden die Menschen über den Erfolg.”
So suchte Arton gemeinsam mit den Betontechnikern des Generalunternehmers BAM nach einer Betonmischung, die dem gewünschten Bautempo entsprach. “Beton, der später am Tag gegossen wurde, musste schließlich am nächsten Morgen ausreichend fest sein, damit wir das Deckenschalungssystem abbauen konnten. So wurde die Technik direkt mit der Planung verknüpft.” Auch der Sicherheit wurde bereits in der Vorphase große Aufmerksamkeit gewidmet. “Aspekte wie feste Treppen, Luken und eine intelligente Materialführung hatten wir im Vorfeld sorgfältig durchdacht und von BAM Materieel umsetzen lassen.”
Jaspers blickt begeistert auf das Projekt zurück: “Ich muss sagen – und das sage ich nicht oft –, das war wirklich ein Projekt wie aus dem Bilderbuch. Die Zusammenarbeit verlief reibungslos. Alle haben mitgedacht, hart gearbeitet und sich an die Vereinbarungen gehalten. Ich möchte allen ein Lob aussprechen. Vor allem aber unserem Bauleiter Mark Gerlag und seinem Team aus Fachleuten, die, wenn es mal nicht so gut lief, einfach bis sieben Uhr abends weitergearbeitet haben, damit wir im Zeitplan blieben.’