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Stahlbau als tragende Gebäudehülle
Aufgrund der Nähe zum IJsselmeer und zur Küste musste die voestalpine Wind, Feuchtigkeit und salzhaltige Luft in Betracht ziehen.

Stahlkonstruktion als tragende Gebäudehülle

Silobauweise als Gebäudehülle für vierzig Meter hohe Hochregallager

Die Realisierung der Stahlkonstruktion für ein vierzig Meter hohes Lager erfordert technisches Know-how. Bei den beiden Hochregallagern für das neue Distributionszentrum von JYSK in Lelystad kamen jedoch weitere Faktoren ins Spiel, die besonders hohe Anforderungen an Konstruktion, Material und Montage stellten. In der Nähe des IJsselmeers und der Küste musste voestalpine Krems Finaltechnik auch hohe Luftfeuchtigkeit, Windlast und salzhaltige Luft berücksichtigen.

Projektleiter Michael Misek von voestalpine Krems Finaltechnik: “Wir sprechen hier von Hochregallagern in Silobauweise. Das bedeutet, dass unsere Stahlkonstruktion, die aus 7.913 Tonnen Stahl besteht, nicht nur als Lagerkonstruktion dient, sondern gleichzeitig auch die tragende Gebäudehülle bildet.”

Technische Herausforderung

Wind, Feuchtigkeit und salzhaltige Luft wirkten sich direkt auf den Bau dieses Projekts aus. “Bevor das Dach und die Wände angebracht werden, steht unser Bauwerk lange Zeit ungeschützt da. Man muss also im Vorfeld die richtigen Entscheidungen bei der Beschichtung und den Details treffen. Besonders in einem automatischen Lager sind minimale Verformungen entscheidend, da alle Systeme innerhalb sehr genauer Toleranzen liegen.
funktionieren müssen.”

Frühzeitige Anpassung

Der Mehrwert eines Spezialisten liegt laut Misek unter anderem in der Planungsphase. Die voestalpine kann frühzeitig statische Daten und Fundamentlasten zur Verfügung stellen, damit andere Baupartner darauf aufbauend Berechnungen durchführen können. Auch die Erfahrung sei von großem Wert, meint er. “Vierzig Meter sind eine ziemliche Höhe, aber wir haben in der Tschechischen Republik bereits fünfzig Meter hohe Bauwerke errichtet. Außerdem produzieren wir unseren eigenen Stahl, wodurch wir die gesamte Lieferkette kontrollieren und das Projekt besser in den Griff bekommen können. Außerdem hatten wir schon früher die Gelegenheit, ähnliche Aufträge für JYSK auszuführen, unter anderem in Bulgarien und Ungarn”.”

Die voestalpine Krems Finaltechnik GmbH ist ein Unternehmen des voestalpine-Konzerns (Metal Forming Division) mit Sitz in Krems, Niederösterreich und führte dieses Projekt im Auftrag des Hauptauftragnehmers Willy Naessens Niederlande und des Partners Vrolijk durch.  

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