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Komplettes Neubaugebiet rund um ein neues kirchliches Zentrum
Alle Wohngebäude wurden vom selben Architekten entworfen und zeichnen sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild mit ähnlichen Fassadensteinen und Farbkombinationen aus.

Komplettes Neubaugebiet rund um ein neues kirchliches Zentrum

Der Bau eines kompletten Neubauviertels kommt nicht oft vor. Ein komplettes Viertel mit Häusern, Wohnungen, einer Grundschule und einer Kirche schon gar nicht. Für JG Timmer ist das Projekt in Kesteren etwas ganz Besonderes. “Das ist wirklich ein Heimspiel.” Als Mitentwickler und Bauunternehmer realisiert das Unternehmen ein vielseitiges Wohnviertel, in dem Wohnen, Lernen, Begegnungen und Infrastruktur miteinander verschmelzen.

Insgesamt entstehen 92 Einfamilienhäuser, 261 Wohnungen, verteilt auf fünf Gebäude, eine Grundschule und eine Kirche. “Diese Kirche bildet im wörtlichen wie im übertragenen Sinne den Mittelpunkt des neuen Stadtviertels”, sagt Rijndert Wassink, Bauleiter bei JG Timmer. Das ist bemerkenswert, denn neue Kirchengebäude dieser Größenordnung sind heutzutage selten.

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Die Kirche wurde als erstes fertiggestellt und ist inzwischen in Betrieb.

Neue Kirche

Die Kirche wurde als Erstes fertiggestellt und ist inzwischen in Gebrauch. Nun wächst das Viertel Schritt für Schritt um sie herum. “Eigentlich so wie früher, als ein Dorf um die Kirche herum entstand”, erzählt Wassink. “Das Gebäude ist zudem nicht nur für die unmittelbare Umgebung gedacht, sondern erfüllt auch eine Funktion für die umliegenden Dörfer und Gemeinden der Region.” Die Kirche ist traditionell aufgebaut, vereint aber gleichzeitig moderne Bautechniken. “Die Wände des Kirchenschiffs bestehen aus Holzrahmenbauelementen in Kombination mit einer Stahlkonstruktion und einer gemauerten Außenhülle.” Der Holzrahmenbau stammt vollständig aus der eigenen Fabrik von JG Timmer, und auch in den Wohnhäusern wird in großem Umfang auf vorgefertigte Holzbauelemente zurückgegriffen, unter anderem für die Dächer und die Innenwände der Dachböden.

Vielfalt als Ausgangspunkt

Was das Viertel auszeichnet, ist die große Vielfalt an Wohnformen. “Von Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften bis hin zu Reihenhäusern und Wohnungen: Verschiedene Zielgruppen werden hier bald ein Zuhause finden”, sagt Thomas Stuurbrink, Bauleiter bei JG Timmer. “Zwei Mehrfamilienhäuser sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen, die übrigen drei für Eigentumswohnungen. Trotz dieser Vielfalt bildet das Ganze ein einheitliches Stadtviertel. Alle Wohngebäude wurden vom selben Architekten entworfen und zeichnen sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild mit ähnlichen Fassadensteinen und Farbgestaltungen aus.”

Auch bei der Umsetzung wurde laut den beiden Herren die Phasenplanung gut durchdacht. “Anstatt zunächst das gesamte Gebiet baureif zu machen, wurde das Projekt in verschiedene Bauphasen unterteilt. Dadurch können die Bewohner bereits einziehen, während an anderer Stelle noch gebaut wird.”

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Von der Entwicklung bis zur Umsetzung

Das Projekt wurde 2021 in Zusammenarbeit mit AH Projectontwikkeling entwickelt. “Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2024 mit dem Bau der Kirche und der Erschließung des Geländes. Ein Jahr später wurden die ersten Fundamentpfähle für die Wohnhäuser in den Boden gerammt”, blickt Wassink zurück. Der Wohnungsbau erfolgt in vier Phasen. Ende Oktober 2026 sollen die ersten 31 Wohnhäuser fertiggestellt werden. “Das Interesse ist groß: Die ersten dreißig Häuser sind bereits verkauft, und auch die Wohnungen im ersten Gebäude haben inzwischen Käufer gefunden.”

Neue Grundschule

Neben Häusern und Wohnungen baut JG Timmer auch eine neue Grundschule für 300 bis 350 Schüler. “Obwohl sich der Bau aufgrund zusätzlicher Anforderungen im Bereich der Wasserrückhaltung etwas verzögert hat, gehen wir davon aus, dass wir die Schule wie geplant im nächsten Sommer fertigstellen können”, sagt Wassink. Das gesamte Viertel soll Ende 2028 fertiggestellt sein. Dank der Kombination aus Entwicklung, Planung und Ausführung aus einer Hand kann JG Timmer schnell reagieren. “Alle Komponenten sind zudem vollständig in einem integrierten 3D-Modell ausgearbeitet, in dem bauliche und haustechnische Aspekte für eine optimale Abstimmung zusammenlaufen”, fügt Stuurbrink hinzu. Alles in allem ein besonderes Aushängeschild in der Nähe des Firmensitzes für JG Timmer.  

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