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Von der Baustelle zum Wohnviertel
Da das gesamte Projekt unter einer Dachorganisation steht, kann der anfallende Aushub direkt an anderer Stelle innerhalb des Projekts wiederverwendet werden.

Von der Baustelle zum Wohnviertel

Hoge Wei wandelt sich in rasantem Tempo von einer Baustelle zu einem Wohnviertel. Während die Kirche bereits fertiggestellt ist und die Bewohner bald in die ersten Wohnungen einziehen werden, wird an anderen Stellen noch gegraben, gebaut und eingerichtet. Diese Kombination aus vielen gleichzeitig laufenden Teilprojekten macht das Projekt komplex, und dabei spielt VDBH eine bemerkenswert umfassende Rolle: von Erdarbeiten und Kanalisation bis hin zu Grünanlagen, Instandhaltung und Nachsorge.

“Vor gut drei Jahren wurden wir in das Projekt einbezogen, aufgrund unserer Erfahrung mit Bauteam-Projekten und der Tatsache, dass wir in der Lage sind, sowohl den ‘grauen’ als auch den ‘grünen’ Bereich ganzheitlich anzugehen”, erklärt Pieter van der Starre von VDBH. Dieser umfassende Ansatz erweist sich in Hoge Wei als äußerst wertvoll. “So sind wir unter anderem an der Erschließung des Geländes sowie am Bau der Kanalisation und der Infrastruktur beteiligt, kümmern uns aber auch um die Erdarbeiten für die verschiedenen Bauphasen.”

Die Kontrolle behalten

Eines der ersten sichtbaren Ergebnisse des neuen Stadtviertels war das neue Kirchengebäude, das inzwischen in Gebrauch ist. Auch dabei spielte VDBH eine wichtige Rolle. “Neben den Arbeiten auf der Baustelle haben wir auch den Entwurf für den Kirchplatz erstellt, einschließlich des Bepflanzungsplans. Auch hier haben wir ‘Grau’ mit ‘Grün’ kombiniert”, betont Van der Starre. “Darin liegt unsere Stärke. Gerade weil alle Fachbereiche unter einem Dach vereint sind, können wir die Arbeiten effizient aufeinander abstimmen und die Gesamtkoordination bleibt klar. Nun, da der Wohnungsbau in vollem Gange ist, verlagert sich der Fokus auf die Erschließung des Stadtteils. Straßen, Gehwege, Spielplätze, Wadis, Beleuchtung und Grünflächen werden schrittweise angelegt, während gleichzeitig neue Bauphasen in Angriff genommen werden.”

Nachhaltigkeit und Innovationen 

Dieser ganzheitliche Ansatz bringt laut Van der Starre auch Vorteile für die Nachhaltigkeit mit sich. “Da das gesamte Projekt im Blick behalten wird, kann freigesetzter Boden direkt an anderer Stelle innerhalb des Projekts wiederverwendet werden. Das reduziert Transportbewegungen, senkt Kosten und verringert die Umweltbelastung.” Darüber hinaus setzt das Unternehmen voll und ganz auf innovative Techniken. “So haben wir zu Beginn des Projekts das Gelände mit einer Drohne vermessen. Früher musste unser Vermessungsdienst dies mit einem GPS-Stab Punkt für Punkt vermessen. Mit der Drohne konnten wir nun innerhalb einer halben Stunde 15.000 Messpunkte erfassen, wodurch ein äußerst genaues Bild des Geländes entstand. Außerdem arbeiten wir mit GPS-gesteuerten Maschinen, um maximale Präzision bei der Ausführung zu gewährleisten.”

Bei einem Projekt an einem so prominenten, gut sichtbaren Standort, an dem täglich Tausende von Menschen die Entwicklungen verfolgen, zählt jedes Detail. Von der Infrastruktur über Grünflächen bis hin zu Biodiversität und Instandhaltung: Für VDBH vereint sich in Hoge Wei alles in einem ganzheitlichen Ansatz, der das Viertel Schritt für Schritt gestaltet und später auch instand hält.

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