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Gussarbeiten und Zierleisten verleihen „De Limes“ seinen Charakter

Metallarbeiten und Zierleisten verleihen „De Limes“ seinen Charakter

Maßanfertigungen aus Metall

Im Stadtteil Nieuw-Rhijngeest in Oegstgeest baut Waal das Projekt „De Limes“: einen Studentenwohnkomplex mit 285 eigenständigen Einzimmerwohnungen, verteilt auf einen dreizehnstöckigen Turm und zwei niedrigere Gebäude. Das Metallunternehmen Aldowa aus Rotterdam übernimmt die Metallarbeiten, die Wasserspeier und die Zierleisten an der Fassade.

„De Limes“ wurde nach dem STING-Konzept gestaltet, einer Wohnform, die selbstständiges Wohnen mit Gemeinschaftsleben verbindet. Jeder Student erhält ein eigenes Studio von etwa 18 Quadratmetern mit Küche und Bad. Pro Wohngruppe teilen sich die Bewohner einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Esstisch. 

Der Auftraggeber Waal und Aldowa kennen sich bereits aus früheren Projekten, darunter “One MilkyWay” in Den Haag. Diese Erfahrung sorgte laut Projektmanager Martien Trouborst für eine reibungslose Zusammenarbeit bei „De Limes“: „Waal hat sofort an uns gedacht, als es um den Satz und die Wasserzeichen ging. Wir arbeiten ja auch immer sehr gut zusammen.“

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Kein Standardwerk

Aldowa begann einst als Lieferant von Aluminium- und Metallverkleidungen, verlagerte seinen Schwerpunkt jedoch nach und nach auf die Fassadenverkleidung und die Lieferung von Fassadenprodukten. Im Jahr 2006 übernahmen Allard Droste und Jan Boom Aldowa. Seitdem konzentriert sich das Unternehmen auf den Bau- und Infrastruktursektor. So entwickelte sich Aldowa zu einem Komplettanbieter weiter. “Wir sind auf die Konstruktion, Fertigung und Montage von Metallfassadenverkleidungen spezialisiert”, erklärt Trouborst. “Wir verfügen über eine eigene Konstruktionsabteilung und eine eigene Produktionshalle. Wir sind also wirklich auf Maßanfertigungen spezialisiert. Rund, gebogen, eckig – das ist es, was wir herstellen: immer die besonderen Projekte.”

Streckmetall auf dem Dach

Bei “De Limes” liefert Aldowa die Fassadenelemente: Wasserschenkel unter den Fenstern, Schwellen sowie horizontale und vertikale Abschlusselemente. Diese Wasserschenkel verlaufen rund um das gesamte Gebäude. Am Hochhaus befinden sich vertikale Zierleisten, die dem Gebäude zusätzliche Raffinesse verleihen. Trouborst: “Die Verkleidungsarbeiten, die wir dort ausführen, sind etwas Besonderes. Sie weichen ein wenig vom Standard ab. Und das passt gut zu uns.” Auf dem Dach bringt Aldowa Streckmetall rund um die technischen Anlagen an. Lüftungsanlagen und andere Geräte werden so vor Blicken verborgen. „So sieht es ordentlich und schön aus.“

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Auffällig an der Fassadengestaltung ist die Farbwahl, die sich nahtlos an die Fassadenverkleidung anpasst.

Maße als wichtiger Aspekt

Aldowa entwirft und konstruiert alles selbst, sowohl in 2D als auch in 3D. In der hauseigenen Blechbearbeitungswerkstatt in Rotterdam wird das Material auf Maß zugeschnitten und bei Bedarf geschweißt oder gewalzt. Nach der Pulverbeschichtung oder Eloxierung wird es zur Montage auf die Baustelle transportiert.

Die größte Herausforderung bei diesem Projekt liegt in den Maßen und den Anschlüssen. Die Verputzarbeiten müssen exakt an die Fassade angepasst sein, auch dort, wo sich die Form des Gebäudes ändert. Trouborst: “Der Anschluss ist immer der Punkt, an dem es besonders auf Genauigkeit ankommt.”

Farbe und Zierleisten

Auffällig am Mauerwerk ist die Farbwahl, die sich eng an die Fassadenverkleidung anlehnt. Die Zierleisten rund um das Gebäude sind eine bewusste gestalterische Entscheidung von Klunder Architecten und verleihen dem Komplex einen markanten Charakter. Trouborst: “Diese Zierleisten sind gut gestaltet und stellen wirklich das gewisse Etwas dar: Sie runden das Gebäude ab. Die Unterbrechungen im Mauerwerk machen den Unterschied zwischen einem Koloss und einem schönen Gebäude aus.”

Neben traditionellen Bauweisen entwickelt Aldowa auch begrünte Fassaden mit integrierten Solarmodulen und Wärmeflügelfassaden. Diese Techniken wurden bei „De Limes“ zwar nicht eingesetzt, zeigen jedoch, wie das Unternehmen mit den Trends zur Nachhaltigkeit im Bauwesen Schritt hält. Die Arbeiten an „De Limes“ sind noch in vollem Gange. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant.    

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