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Grondverzet op historische spoorgrond

Erdarbeiten auf dem Gelände einer historischen Eisenbahnstrecke

Auf dem NSTM-Rangiergelände in Haarlem entsteht derzeit eine moderne Zughalle für die Wartung von Triebzügen. Bevor mit dem Bau begonnen werden konnte, musste zunächst der Untergrund in Angriff genommen werden. Und dieser erwies sich mit elf verschiedenen Bodenströmen und einem sehr begrenzten Arbeitsraum rund um die über 9.300 m² große Baugrube als äußerst komplex. Doch auch hier konnte Bonneveld wieder den Unterschied ausmachen.

“Wir arbeiten bereits seit über 25 Jahren für den Generalunternehmer Visser & Smit Bouw”, beginnt Harry van der Heiden von Bonneveld. “Die Anfrage ging relativ spät ein, aber dank unserer Erfahrung sahen wir sofort Möglichkeiten, die Arbeiten intelligenter anzugehen.” Diese Erfahrung erwies sich als willkommene Bereicherung. Das Gelände blickt auf eine über 185-jährige Geschichte als Standort der Schwerindustrie im Eisenbahnbau zurück. Seit dem Bau der ersten Werkstätten im Jahr 1844 wurde der Untergrund unzählige Male umgestaltet.

Sorgfältiges Sortieren

“In der Baugrube kamen alte Fundamente, neuere Pfahlkonstruktionen und allerlei Verunreinigungen zusammen”, erzählt Anco van der Heiden von Bonneveld. “Letztendlich haben wir elf verschiedene Bodenströme vollständig getrennt ausgehoben, von denen ein großer Teil an spezialisierte Verwertungsbetriebe abtransportiert wurde.” Das war keine einfache Aufgabe. Die Aushubarbeiten mussten zwischen den bereits 1.800 neu eingebrachten Fundamentpfählen erfolgen. “Hier kommen unsere Spezialgeräte und insbesondere die großen Bagger mit verlängertem Ausleger äußerst gut zum Einsatz. So konnten wir äußerst präzise um die Pfähle herum arbeiten und die verschiedenen Bodenströme besser trennen”, erklärt Harry van der Heiden. “Da die Deponiekosten hoch sind, zahlt sich eine sorgfältige Sortierung sofort aus.”

Grondverzet op historische spoorgrond 1

Baugrundvorbereitung

Noch bevor die Sanierung begann, hat Bonneveld zunächst das Gelände baureif gemacht. “Die alte Kanalisation wurde entfernt oder umgeleitet, und es wurde eine provisorische Baustelle eingerichtet, einschließlich einer provisorischen Pumpstation mit einer Kapazität von 1.000 m³ pro Stunde”, sagt Anco van der Heiden. “Bei der Entwässerung musste besonders auf die Umgebung geachtet werden. Das Projekt befindet sich in einem grundwassersensiblen Gebiet mit vielen historischen Gebäuden auf Holzpfählen. Außerdem haben wir 10.000 m² Mischgranulat aufgebracht, um die schweren Fundamentmaschinen von Van ’t Hek und Drukpaal tragen zu können, die für das Einbringen der Spundwände bzw. der Fundamentpfähle verantwortlich waren.”

Das Baugelände ist von bestehenden Bahnstrecken, einer Werkstatthalle, einem Wasserlauf und einer öffentlichen Straße umgeben. “Um schrittweise mit schwerem Gerät arbeiten zu können, wurde mitten durch die Baugrube eine verstärkte Kranbahn angelegt. Außerdem haben wir einen Teil des Wasserlaufs vorübergehend verfüllt, mit doppelten Durchlässen versehen und als zusätzliche Ein- und Ausfahrt eingerichtet. Alles in allem war es für uns ein besonderes Projekt, bei dem eine Vielzahl unserer Fachbereiche zusammenkam”, sagt Harry van der Heiden und fügt hinzu, dass Bonneveld derzeit 500 Meter weiter entfernt an einem weiteren ‘Spezialprojekt’ beim Koepelgefängnis arbeitet. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben. ‎‎

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